WildkräuterKräuter verfeinern nicht nur Speisen und geben ihnen ein besonderes Aroma, sie sind auch reich an Vitaminen und Mineralstoffen und daher in der Küche unverzichtbar. Heute werden Kräuter natürlich meist in Geschäften und auf Märkten gekauft oder selbst gezogen, doch auf Wiesen, am Wegesrand und in Gärten wachsen zahlreiche Wildkräuter, die schon seit alters her zum Kochen und auch zu Heilzwecken gesammelt werden. Zu den bekanntesten Wildkräutern zählen Bärlauch, Brennnessel, Beifuß, Giersch, Huflattich, Nachtkerzen-Arten, Nelkenwurz, Rotklee, Sauerklee, Schafgarbe und Wegerich-Arten. Ebenso können auch Gänseblümchen,
Löwenzahn, Margeriten und Veilchen in der Küche verarbeitet werden. Nicht nur als Speisewürze werden wildwachsende Kräuter genutzt, sie können je nach Kräuterart auch als Gemüse, Tee oder Salat zubereitet werden.
Damit Sie die essbaren von den giftigen Kräutern unterscheiden können, sind zum Sammeln von Wildkräutern in jedem Fall einige botanische Grundkenntnisse erforderlich. Nicht gesammelt werden sollte in der Nähe von Straßen, Industrieanlagen, Äckern, auf Hundewiesen und natürlich auch nicht in Naturschutzgebieten. Damit der Bestand an Wildkräutern erhalten bleibt, sollten nur die Teile der Pflanze abgeschnitten werden, die benötigt werden. Arten, die unter Naturschutz stehen, dürfen allerdings nicht gesammelt werden. Wildkräuter können das ganze Jahr über geerntet werden, viele Arten schmecken aber im Frühjahr am besten, Blüten sollten kurz nach dem Aufblühen verwendet werden. Wildkräuter sollten möglichst frisch verarbeitet werden, wenn Sie zu viele gesammelt haben, können Sie sie durch Trocknen, Einfrieren oder Einlegen in Essig oder Öl haltbar machen.
von Susann Safadi
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