Die Wirkung von Kräutertee

Die Wirkung von Kräutertee

Auf die Wirkung von Kräutern setzen die Menschen bereits seit Jahrtausenden. Lange Zeit, bevor es die Schulmedizin überhaupt gab, wurden viele Leiden mithilfe von Kräutern kuriert.

tee_flHeute erleben die Kräuter in ihren vielfältigsten Verwendungsformen wieder einen regelrechten Boom.

Kräutertee etwa ist in fast jedem Haushalt zu finden. Ob er nun eine bestimmte Wirkung zeigen soll oder weil er einfach nur gut schmeckt, viele Menschen trinken regelmäßig Kräutertee.

Die Wirkung des Tees hängt von den verwendeten Kräutern ab

Gegen jedes

Leiden ist ein Kraut gewachsen, so könnte man es fast sagen. Bereits im Säuglingsalter beginnt die Zeit der Kräutertees. Hier ist Fencheltee das Nonplusultra. Teemischungen mit Fenchel haben eine positive Wirkung auf die Verdauung. Klassisch ist die Kombination aus Anis, Fenchel und Kümmel. Sie ist als fertige Teemischung im Handel zu finden und selbst für Säuglinge geeignet.

Die gleiche Wirkung erzielt Ingwertee. Auch er wird bei Verdauungsproblemen genossen und regt gleichzeitig den Appetit an. Leidet man unter Blähungen, Erbrechen, Übelkeit oder hat Magenschmerzen, greift man oft zu Ingwertee oder dem oben bereits erwähnten Fencheltee.

Viele Kräuter wirken schmerzstillend und krampflösend, weitere wirken antiseptisch und entzündungshemmend, daneben können sie anregend oder beruhigend sein. Einen Kräutertee kann man perfekt auf sein derzeitiges Befinden anpassen.

Die Vorteile von Kräutertees

An Kräutertees sollte man stets einen gewissen Vorrat im Schrank haben. Sie sind die erste Wahl, treten leichte Gesundheitsstörungen auf. Oftmals wirkt dann eine Tasse Kräutertee Wunder. Dazu kommt, dass er für alle Generationen einsetzbar ist.

Er enthält kein Koffein und ist meist so gut bekömmlich, dass er in unbegrenzter
Menge täglich genossen werden kann. Besonders im Winter greift man daher lieber auf einen heißen, wohlschmeckenden Kräutertee zurück als auf ein Glas Wasser oder Saft.

Einen guten Kräutertee kann man ebenfalls trinken, hat man keine Beschwerden. Er steigert in dem Falle trotzdem das Wohlbefinden. Im Handel gibt es eine Reihe von Teemischungen, die mehrere Kräuter enthalten und als alltäglicher Durstlöscher durchaus geeignet sind.

Außerdem kann man sich seinen Kräutertee auch selbst zusammenstellen. Entweder baut man dafür die Kräuter im eigenen Garten an, geht im Sommer im Wald und auf der Wiese auf die Suche nach ihnen oder kauft sich entsprechende Kräuter.

Um immer den passenden Tee im Haus zu haben, kann man sich beispielsweise eine Sammlung aus häufig in Tee verwendeten Kräutern anlegen und diese bei Bedarf individuell zusammenmischen. So ist man für jeden Fall gewappnet.tee3_fl

Was man mit Kräutertee alles bewirken kann

Grundsätzlich hat jede Tasse Kräutertee eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper. Sei es nun, dass man ihn speziell aus diesem Grunde getrunken hat oder sei es, weil man einfach nur Appetit auf ihn hatte, es sind bei jedem Genuss positive Effekte zu verzeichnen.

Will man den Kräutertee gezielt einsetzen, bieten sich die verschiedensten Möglichkeiten an. Bei Magen-Darm-Beschwerden, Erkältungskrankheiten und anderen leichten Beschwerden reicht es oft aus, allein mit einem entsprechenden Kräutertee zu kurieren.

Bei einer Erkältung mit den typischen Symptomen zum Beispiel bringt Lindenblütentee meist nach einer Tasse bereits eine

spürbare Erleichterung. Auch bei Migräne, Kopfschmerzen und Menstruationsschmerzen kann Lindenblütentee die Beschwerden lindern oder gar ganz verschwinden lassen.

Oftmals kann man den Heilungsprozess einer Krankheit beschleunigen, trinkt man zusätzlich einen zum Krankheitsbild passenden Kräutertee. Der Arzt hat in der Regel nichts dagegen, man sollte aber lieber nachfragen, falls man in Behandlung ist.

In der Schwangerschaft ist Kräutertee ferner ein passendes Getränk zur Linderungen von häufig auftretenden Beschwerden. Hier sollte man aber nicht wahllos zugreifen, sondern erst in Erfahrung bringen, welche Kräuter geeignet sind.

Es gibt nämlich Kräutertees, die die Wehentätigkeit anregen. Gut zu wissen für die bevorstehende Geburt, während der Schwangerschaft aber denkbar schlecht.