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Überwintern in der Sonne, im Süden und im Warmen

Dem schlechten Wetter in der Heimat den Rücken kehren und nichts wie ab in die Sonne und dort warten, bis es in Deutschland wieder besser wird - wer träumt nicht alljährlich bei Wintereinbruch davon.

Für viele Menschen bleibt dies kein Traum, sondern sie setzen ihn in die Realität um und verbringen viele Wochen und Monate dort, wo das Wetter besser und angenehmer ist.

Um jedoch vor bösen Überraschungen geschützt zu sein und damit der Langzeiturlaub auch wirklich schön wird, sollte man einige wichtige Hinweise beachten.

Vorsicht bei der Sonnenbestrahlung

Dass man sich in Regionen, in denen während der hiesigen Wintermonate heiß ist, ausreichend vor der Sonneneinstrahlung schützen muss, das ist den meisten Urlaubern klar. Die größten Fehler passieren dort, wo die Sonnenbestrahlung vermeintlich nicht so stark ist und die Temperaturen die 20 Grad Celsius Grenze nicht übersteigen.

Dort erliegen manche dem Trugschluss, dass ein geeigneter Sonnenschutz nicht mehr notwendig ist. Doch diese Ansicht ist ein fataler Fehler. Auch wenn die Temperaturen objektiv nicht hoch sind, so hat die Sonne dennoch Kraft genug Sonnenstiche und Sonnenbrand herbei zu führen und den gefürchteten Hautkrebs zu verursachen.

Deshalb sollte man beim Überwintern, auch in kühleren Regionen, immer auf einen ausreichenden Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor achten.

Einreisebestimmungen beachten

Egal wohin der Langzeiturlaub gehen soll, man kommt nicht umhin sich vorher mit den Einreisebestimmungen des gewählten Überwinterungslands zu beschäftigen. Sie unterschieden sich von Land zu Land hinsichtlich der geforderten Dokumente und oft werden für verschiedene Anzahlen an Aufenthaltstagen ebenso unterschiedliche Reisepapiere gefordert.

Eventuell genügt ein Personalausweis, vielleicht muss dieser um die Vorlage von Pauschalreisedokumenten ergänzt werden oder aber es ist gleich ein Reisepass vonnöten. Manche Länder können ohne Visum bereist werden, wieder andere stellen verschiedene Visa für unterschiedliche Urlaubsdauer aus.

Über all dies kann man sich beim Auswärtigen Amt informieren und hier auch die zuständigen Botschaften und ihren Sitz erfahren.

Wichtig ist es jedoch, all dies möglichst lange vor Antritt des Langzeiturlaubs zu klären, denn die Ausstellung eines Reisepasses oder das Einholen eines Visums kann einige Wochen dauern.

Spezielle Überwinterungsgruppen

Fast alle Reiseveranstalter haben auch Angebote zum Überwintern in ihrem Repertoire und so kann man sich reichhaltiger Angebote in verschiedenen Preisklassen bedienen. Was aber ein absolutes Highlight ist, sind spezielle Gruppen, die von Reiseleitern geführt werden und sich gemeinsam auf den Weg zum Überwintern machen.

Der Vorteil ist, dass die Gruppe gemeinsam den Urlaub antritt und man so bereits vor dem Start erste Kontakte knüpfen kann, die nicht selten über den gesamten Urlaub hinweg und auch darüber hinaus bestehen bleiben. Gemeinsame Touren runden dieses Angebot ab und mit einem gruppeneigenen Betreuer vor Ort hat man immer einen Ansprechpartner.
 

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