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In den italienischen Anbaugebieten sind die klimatischen und geologischen Bedingungen so vielfältig, dass es den „typischen“ italienischen Wein nicht gibt. In vielen Weinregionen Italiens werden hervorragende Weine kreiert. Die Weinklassifizierung in Italien ähnelt der von Frankreich. Allerdings scheint es vielen Winzern dubios, dass sie in sympathische italienische Eigenwilligkeiten schwelgen, dieses System nicht anerkennen oder sich gar ihm zu unterwerfen. So kann ein gewöhnlicher Vino da Tavolo durchaus von besserer Qualität sein als ein ausgewiesenes DOC-Gewächs. Genießen Sie die herausragenden italienischen Weine.
Die Emilia Romagna, in
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Anbaugebiet Ligurien, liegt an der Adriaküste. Der Wein genießt in dieser Region heiligen Respekt, dementsprechend sorgfältig wird der Rebensaft auch ausgebaut. Die berühmtesten Rebsorten die hier angebaut werden, sind der rote Sangiovese und der weiße Trebbiano. Eine wunderschöne und empfehlenswerte Flasche Lambrusco kommt ebenfalls aus der Emilia Romagna. Lambrusco Grasparossa „Cherubino“. Wie der Name schon verrät, ist er von tiefroter Farbe, schäumt saftig und lieblich im Glas. Der Wein für Lambrusco-Liebhaber, äußerst feinperlig (auch ohne Moussierpunkt im Glas) und überaus schmackhaft und süffig. Die Kohlensäure dieses Lambrusco entstammt natürlicher Gärung.
Die Toskana, Inbegriff italienischer Kultur, Geschichte und Kunst. Der Chianti und die Toskana, zwei die schon seit jeher zusammen gehören. Chianti oder Chianti Classico, der Wein, der es in seiner langen Geschichte zu vielen Höhen und Tiefen gebracht hat. Der Hauptteil der Reben ist die Sangiovese Traube. Dann existieren selbstverständlich noch Unterschiede im Weinausbau. Der Chianti riserva lagert zum Beispiel drei Jahre in Eichenfässern, diese verleihen dem Wein dann eine überaus blumige, duftende Note und machen ihn zu einem süffigen Wein, der sich in Eleganz sonnt.
Der Chianti Popolo DOCG ist solch ein Wein. Überaus köstlich schmeckt er und stammt er aus dem Chiantigebiet, welches zwischen Florenz und Siena liegt. Der Wein ist üppig, voluminös und leuchtet rubinrot im Glas. Sein Bouquet schmeckt nach frischen Zwetschgen, köstlichen Schwarzkirschen und duftet nach Frühlingswald.
Etwas südlicher, aus dem kleinen Städtchen Montalchino und drum herum, hier wächst ein herausragender Wein, sortenrein aus der Brunello Traube. Die Rebe reift spät und wird mit nur sehr geringem Ertrag gelesen. Er gärt lange bevor er für ganze vier Jahre in große Eichenfässer kommt. Dann das traumhafte Resultat, ein extrem tannin- und gerbstoffreicher, wuchtiger Wein.
Ganz so wie der Fanti Flavio Brunello di Montalcino La Palazzetta. Dieser Brunello wird bereitet mit hoher Kellerkunst und feuriger Leidenschaft, bodenständigem Handwerk. Ganz so mundet auch dieser Wein. Er leuchtet im Glas tiefrot, er hat eine ausgeprägte fruchtige Nase von reifen Kirschen und Pflaumenkompott. Im Gaumen entwickelt er ein kräftiges Bukett aus rauchig-rassigem Tabak und roten Früchten. Tannin und der würzige Geschmack von neuem Holz runden diese Rotweinkomposition auf das herrlichste ab. Ein Wein der den Kenner zum Träumen und Schwärmen einlädt.
Ein Weißwein aus der Toskana? Sicher, auch diesen Wunsch kann erfüllt werden. Dazu noch in Wein für jeden Tag? Dann versuchen Sie doch einmal den Renzo Masi Bianco di Toscana. Er ist für jeden Tag genau der Richtige, denn er ist von ausgezeichneter leichter Frucht, geradlinig und unkompliziert, schmeckt delikat und sauber. Die Rebsorten Trebbiano und Chardonnay geben diesem Wein seine außergewöhnliche Note und machen harmonisch immer wieder Lust auf den nächsten Schluck. Der Wein leuchtet goldgelb im Glas und duftet anmutig nach frischer Ananas. Im Gaumen und frühem Abgang erfreut er durch einen leichten Hauch Eukalyptus. Sonst vereint er die klassischen Vorzüge beider Rebsorten und wird so zu einem besonderen Schluck.