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Was macht einen guten Wein aus?


In Deutschland hieß es früher einmal: „Wo der Pflug gehen kann, soll kein Rebstock stehen.“ Anders ausgedrückt, Rebenkultur nur am Hang, am Steilhang ist es noch optimaler. Ein guter Wein entsteht, wenn das ...



Klima, der Boden und die Lage, und auch das Handwerk des Winzers und dessen Kellermeisters stimmen. Reben benötigen Sonne und eine gewisse Feuchtigkeit. Zu heiß darf es nicht sein, zu kalt aber auch nicht. Zu hoch und zu tief darf es nicht sein. Normalerweise reicht der Weinbau kaum über die 300 NN Grenze hinaus, von den Weinen des Schweizer Walis, den Gletscherweinen, bei über 1000 Meter NN wachsen, mal ganz abgesehen.

Der Boden hat auch großen Einfluss auf den Charakter des Weines. Vulkanböden bringen feurigen und gehaltvollen Wein hervor, Keuper und Muschelkalkböden hingegen kraftvollen und herzhaften. Schieferböden spitzigen und fein rassigen Wein, Löss- und Lehmböden aromareichen und gehaltvolle Weine hervorbringen. Die Arbeit des Winzers, allerdings variieren die Zeitpunkte der verschiedenen Tätigkeiten natürlich je nach Klimabedingungen. Im Keller erfährt der Wein die Künste des Maischen und Keltern, Mostbehandlung, Gärung, Abstich und Reifung.

Die Rebsorte gibt dem Wein auch Charakter. Gute ...



Weine entstehen durch viele Faktoren, aber gerade bei den Klassikern gibt es geschmackliche Merkmale der Rebsorte, die einen einheitlichen und eindeutigen Charakter festlegen.

von Gabriele Sinzig-Freese



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