Nistkasten und Nisthilfen für Kohlmeisen

Nistkasten und Nisthilfen für Kohlmeisen

Kohlmeisen leben bevorzugt in Mischwäldern. Sie sind aber sehr anpassungsfähig und kommen auch in Parks, Gärten und Alleen vor. Sie bauen ihre Nester in Baum- und Mauerhöhlen oder andere Hohlräume der Landschaft. Kohlmeisen nehmen auch gut Nistkästen an.

Kohlmeisen sind Höhlenbrüter, d.h. sie brauchen einen Nistplatz, der nur durch ein Einflugloch mit einem Durchmesser von 32 bis 34 mm zu erreichen ist und ihre Brut vor dem Wetter und Räubern schützt.
Meisenkästen gibt es überall zu kaufen. Im Internet findet man aber

auch jede Menge Bauanleitungen. Wer sich einmal selbst als Häuslebauer versuchen möchte, kann ja mit einem Haus für Kohlmeisen beginnen. Das Flugloch sollte mit Blech
beschlagen werden, damit Spechte keine Chance haben, die Öffnung zu vergrößern, um an die Jungvögel zu kommen.

Ein Meisenkasten wird in einer Höhe von 1,5 bis 3,5 Meter über dem Boden befestigt. Das Flugloch richtet man nach Möglichkeit gegen Osten oder Südosten aus. Auf keinen Fall darf die Öffnung in Richtung Wetterseite zeigen. Als Standorte eignen sich Gärten, Hauswände, Parks, aber auch Wald. Bis Mitte März sollte der Nistkasten hängen. Er darf nicht von Katzen und Mardern erreicht werden. Wenn der Nistkasten an einen Baum genagelt wird, verwendet man Aluminiumnägel. Alle anderen Nagelarten schaden den Baum. Kabelbinder sind die bessere Alternative zur Befestigung.

Ein Meisenkasten sollte zwischen zwei Bruten gereinigt werden, damit die Altvögel ein zweites Mal brüten können.  Spätestens jedes Jahr im Spätherbst muss ausgeräumt werden. Das gesamte Nistmaterial ist zu entfernen. Viele Kohlmeisen nutzen auch im Winter den Nistkasten als Schlafquartier.