Nistkasten, Meisenkasten und Nisthilfen für Meisen

Nistkasten, Meisenkasten und Nisthilfen für Meisen

Meisen sind in Gärten, Parks, Wohnsiedlungen, auf Hinterhöfen und Plätzen anzutreffen. Zwar finden sie fast überall ausreichend Futter, doch leider fehlt es ihnen oft an Nistmöglichkeiten. Gerade Meisen sind Höhlenbrüter und nehmen gern Nistkästen, die von netten Menschen bereitgestellt werden, an.

Diese Nistkästen sollten an einem geschützten Platz angebracht werden. Günstig ist, wenn schon morgens die Sonne auf den Nistkasten fällt. Am besten hängt man ihn schon im Januar oder Februar auf, damit die Meisen rechtzeitig mit dem Brüten beginnen können. Die Größe des Einflugloches muss der Vogelart angepasst

sein. Für die Blaumeise beträgt der Durchmesser 2,8 cm, für die Kohlmeise 3,2 bis 3,4 cm.
Im Herbst, wenn der Nistkasten verwaist ist, muss er gesäubert werden.

Es gibt im Handel fertige Nisthilfen, der so genannte Meisenkasten, man kann sie aber auch recht
leicht selbst bauen. Genaue Informationen zum Bau eines Meisenkastens findet man im Internet. Beachten sollte man, dass die Holzwände mindestens 20 mm dick sind. Als Holz eignet sich Erle, Fichte, Kiefer, Tanne und Weißbuche. Es sollte gut abgelagert sein.  Man hobelt nur die Außenseiten glatt. Innen lässt man es rau, damit die Vögel am Meisenkasten besser hochklettern können.  Das Dach kann man mit Zinkblech gegen Witterungseinflüsse schützen. Eine herausnehmbare Wellpappeneinlage erleichtert das Reinigen.  Man sollte das Dach oder die Bodenplatte öffnen können.  Gegen das Eindringen von Staren und Spechten muss man rund um das Einflugloch einen Blechschutz anbringen.

Für Meisen sollte die Innengrundfläche des Nistkastens 120 x 120 mm nicht unterschreiten. Zwei kleine Bohrungen im Boden des Nistkastens verhindern, dass sich Schwitzwasser ansammelt.
Meisen besuchen auch im Winter gern ihre Nisthilfen, um dort zu übernachten. Deshalb sollte man die Nistkästen das gesamte Jahr über hängen lassen.