Birnenmarmelade selber machen

birne_flDie Birne ist ein heimisches Obst, welches in einer gesunden Ernährung nicht fehlen darf. Durch ihre wertvollen Inhaltsstoffe und die gute Verträglichkeit ist sie für jeden bestens geeignet.

Etwa 5.000 verschiedene Sorten hält die Birnenfamilie bereit. Am bekanntesten sind hierzulande die Williams Christ und die Mostbirne.

Birnen werden vor dem Erreichen ihres vollkommenen Reifegrades geerntet, kühl gelagert und reifen anschließend in der heimischen Küche nach. In diesem Zusammenhang ist die Birne mit der beliebten Banane vergleichbar. Ebenso lässt sich ein Vergleich zu den Inhaltsstoffen ziehen.

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Die Birne ist ebenso wie die Banane eine wahre „Gesundheitsbombe“. An Vitaminen sind in der Birne A, B und C zu finden. Dazu kommen Phosphor, Magnesium, Kalium, Schwefel, Zink, Jod und Kupfer als lebenswichtige Mineralstoffe. Doch damit nicht genug: Außerdem enthält die Birne Eisen. Was man dagegen kaum findet, ist Säure.

Darum ist die Birne so gut verträglich. Besonders empfehlenswert ist die Birne bei Verdauungsstörungen. Wer regelmäßig Birnen zu sich nimmt, der wirkt der Entstehung von Bakterien im Darm entgegen. Ferner gilt die Birne als stärkendes Lebensmittel. Sie wird Schwangeren, Stillenden und älteren Menschen oft empfohlen.

Hier kommt ihr auch der Gehalt an Eisen zugute, der gerade für die drei vorgenannten Personengruppen von großer Bedeutung ist.

Wie die Birne verzehren?

Um von allen Inhaltsstoffen zu profitieren, ist natürlich der rohe Genuss der Birne am besten. Aber jeden Tag Birnen in roher Form zu genießen, das gefällt nicht jedem. Außerdem tut man dies auch äußerst selten, da Birnen längst nicht so einen hohen Stellenwert in der Ernährung einnehmen wie Äpfel oder Bananen. Nichtsdestotrotz sollte man die Birne ab und an auf den Tisch bringen und sei es als
Birnenmarmelade.

Diese wird sich mit Sicherheit großer Beliebtheit erfreuen. Die Birnenmarmelade muss nicht nur auf dem eigenen Tisch landen. Da Birnenmarmelade relativ unbekannt ist, eignet sie sich prima zum Verschenken.

Hier kann man zum Beispiel in einem Aufwasch mehrere Geschmacksvarianten herstellen und den Beschenkten mit einer großen Auswahl überraschen. Die Birne ist eine süße Obstsorte, weshalb sie für Marmelade stets mit Säure verarbeitet werden sollte. Das kann in Form von Saft sein oder auch als direkte Säure wie etwa Zitronensäure. Bei vielen Rezepten kommt beides zum Einsatz. Zudem lässt sich die Birne hervorragend mit Alkohol kombinieren. Amaretto zum Beispiel könnte hier das Mittel der Wahl sein.

Grundsätzlich kann eine Birnenmarmelade immer nach dem gleichen Grundrezept bereitet werden. Man benötigt hierzu natürlich Birnen, welche man von der Schale befreit, entkernt und in Spalten schneidet, Apfelsaft – dieser sollte ungezuckert sein –, Gelierzucker und Zitronensaft. Alles zusammen kommt in einen Topf und wird aufgekocht.

marmelade4_flAnschließend wird die Masse püriert und noch einmal aufgekocht. Nunmehr kommen die weiteren Zutaten hinzu, zumindest wenn man sich in dieser Hinsicht für Amaretto oder Rotwein entscheidet. Rotwein kann man nämlich auch hervorragend mit Birne in einer Marmelade kombinieren.

Ansonsten gibt es jede Menge weitere Ideen, wie man seine Birnenmarmelade verfeinern kann. Winterlich angehaucht wird sie beispielsweise mit Lebkuchengewürz, lecker süß wird es mit Karamell oder Schokolade. Die Birne ist als Marmelade wahnsinnig

vielfältig.

Damit kann man einerseits Abwechslung auf den Tisch bringen und andererseits mit vielen kleinen Abwandlungen Geschenke technisch die Menschen überraschen.

Je nachdem, für welche Art von Birnenmarmelade man sich entscheidet, kommen zu den oben bereits genannten Grundzutaten die weiteren Zutaten in veränderlichen Anteilen hinzu. Deshalb können an dieser Stelle ebenfalls keine Angaben zur Zusammensetzung des Grundrezeptes gegeben werden.

Es sind einfach zu viele Abwandlungen möglich, als das hier eine genaue Aussage getroffen werden kann. Es kann nur empfohlen, unbedingt mindestens eine Variante der überaus köstlichen Birnenmarmeladen auszuprobieren und hoffentlich noch viele weitere folgen zu lassen.