Johannisbeerenmarmelade selber machen

johannisbeeren2_flJohannisbeeren sind in vielen Gärten zu finden, vor allen Dingen dort, wo Kinder sind. Sie sind anspruchslos und erfreuen uns jedes Jahr durch eine Menge kleine wohlschmeckende Beeren, die man direkt vom Strauch naschen kann oder zu Kuchen, Dessert, Marmelade etc. weiter verarbeiten kann.

Die beliebten Beeren gibt es in Rot und Schwarz. Ein kleines Bisschen hat in der Küche die schwarze Johannisbeere die Nase vorn. Sie wird zu Likör und Saft verarbeitet, kommt in Desserts vor, als Kuchenbelag oder in der Marmelade. Der berühmte Cocktail

Kir Royal wäre ohne Johannisbeerlikör undenkbar. Er ist ein wesentlicher Bestandteil desselben.

Die Johannisbeere ist aber nicht nur als wohlschmeckendes Früchtchen bekannt, außerdem ist sie ein wahres Gesundheitspaket. Beide Sorten enthalten Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Dass die Johannisbeeren manchen pur zu sauer sind, liegt an dem hohen Gehalt an Zitronensäure.

Die vorhandene Säure macht die Johannisbeere zudem nicht für jeden verträglich. Wer sie allerdings vorbehaltlos essen kann, wird mit der Senkung des Cholesterinspiegels und der Regulierung des Blutdrucks belohnt. Weiterhin sollen die Inhaltsstoffe der Johannisbeere gegen Herpes helfen.

Die Johannisbeere in der Küche

Rote und schwarze Johannisbeeren werden in der Küche sehr vielfältig verwendet. Schnell ein paar Beeren vom Strauch gepflückt und gewaschen, danach in ein Schüsselchen gegeben und mit Zucker oder Sahne verfeinert, fertig ist ein gesundes und lecker schmeckendes Dessert. Auch zu Milchreis und Grießbrei passen Johannisbeeren perfekt.

Das Nonplusultra sind sie allerdings auf dem Kuchen oder als Johannisbeerenmarmelade. Beides kann man natürlich problemlos selber machen. Kuchen sowieso und Johannisbeermarmelade ist ebenfalls ohne großen
Aufwand in der eigenen Küche herstellbar.

Sollen die Johannisbeeren als Marmelade eingekocht werden, pflückt man sie als Rispen und wäscht sie in dieser Form. Danach muss man die Beeren nicht einzeln vom Stiel zupfen, sondern kann sich diese Arbeit enorm unter Zuhilfenahme einer Gabel vereinfachen.

Das geht schneller und ist in Nullkommanichts erledigt. Je nachdem, ob man Gelee kochen möchte oder die ganzen Früchte verwendet, kann man sich sogar das Entfernen der kleinen Stiele sparen. Das richtet sich aber nach dem vorliegenden Rezept für die Johannisbeerenmarmelade.

Die richtige Johannisbeermarmelade – oder für jede Naschkatze ist das Passende dabei

Es gibt Menschen, die behaupten, sie könnten zu Johannisbeeren keinen rechten Bezug aufbauen, weil sie ihnen einfach zu sauer sind. Diese Menschen haben noch keine Johannisbeerenmarmelade probiert.

Diese ist so unglaublich vielfältig, dass es unmöglich ist, nicht genau die richtige zu finden. Hinzu kommt, dass man seine Johannisbeerenmarmelade selber machen und damit an seinen eigenen Geschmack anpassen kann. Die Johannisbeere ist in dieser Hinsicht sehr vielseitig und lässt sich pur in Marmelade verwenden oder mit anderen Früchten kombinieren.marmelade_fl

Eine äußerst wohlschmeckende Verbindung geht die Johannisbeere mit vielen Früchten ein. Unter anderem können dies Äpfel, Erdbeeren, Kirschen oder Blaubeeren sein. Exotisch wird es zum Beispiel mit Ananas, Bananen, Aprikosen, Nektarinen oder Kiwi. Schleckermäuler sollten es einmal mit Johannisbeerenmarmelade mit Schoki versuchen.

Selbst wer sich vor dem Einkochen scheut, der ist bei Johannisbeerenmarmelade richtig. Hier gibt es nämlich auch Rezepte, wo ein Kochen gar nicht notwendig ist.

Dafür müssen lediglich die Johannisbeeren mit der gleichen Menge Gelierzucker püriert werden, danach sofort in saubere Gläser umfüllen und verschließen.

Der Gelierprozess tritt erst nach einigen Stunden ein, aber die Marmelade wird fest und ist recht lange haltbar.

Ferner kommen Liebhaber von alkoholischen Noten mit Johannisbeeren voll auf ihre Kosten. Sie können ihre Johannisbeerenmarmelade mit Portwein, Prosecco oder Rum ihren Lieblingsgeschmack verleihen. Ein weiterer Geheimtipp: Johannisbeerenmarmelade mit Walnüssen, die vorher in Likör eingelegt wurden. Extrem lecker!