Kiwimarmelade selber machen

kiwiDie Kiwi ist seit etlichen Jahren eine beliebte Frucht in europäischen Küchen. Sie ist eine wahre Vitaminbombe und schmeckt zudem sehr gut. Die Kiwi wird in den unterschiedlichsten Ländern angebaut.

Dementsprechend ist sie keine Saisonfrucht, sondern das ganze Jahr über erhältlich.

Ursprünglich stammt die Kiwi aus Taiwan und China, wo sie in hochgelegenen Waldgebieten wächst. Heute kommen zumeist Kiwis aus Neuseeland bei uns auf den Tisch. Neuseeland ist das Hauptanbaugebiet für Kiwis und nicht unerheblich an dem Namen der Frucht beteiligt. Der Name Kiwi wurde

nämlich in Neuseeland geprägt.

Er wurde von einem Vogel abgeleitet, der allerdings wiederum in Australien beheimatet ist. Dieser Vogel heißt Kiwi-Kiwi, besitzt keine Flügel und lebt in Erdlöchern. Kauert er sich auf den Boden, sieht er genauso aus wie eine Kiwi-Frucht.

Was die Kiwi bei uns so populär macht

Die Kiwis sind in Deutschland eine der beliebtesten Früchte überhaupt. Sie schmecken aber nicht nur gut und lassen sich in der Küche vielfältig verwenden, sie tun gleichzeitig mit jedem Bissen, den wir davon zu uns nehmen, etwas für unsere Gesundheit. Kiwis sind reich an Vitamin C und stärken somit unsere Abwehrkräfte, sie versorgen uns mit den Mineralstoffen Eisen, Kalium und Calcium und nicht zuletzt mit Ballaststoffen und Spurenelementen.

Mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen wirken sie positiv auf den Stoffwechsel, kräftigen die Gefäße und das Bindegewebe und regen die Muskeltätigkeit an. Damit dürfte bewiesen sein, dass wir die Kiwi zurecht als eine der begehrtesten Früchte in unseren Breitengraden gewählt haben. Die meisten verzehren die Kiwi roh aus der Schale heraus. Einfach
aufschneiden und auslöffeln. Die im Inneren vorhandenen Kerne isst man mit. Sie sind nicht hart. Aber Kiwis immer nur pur zu löffeln, macht auf Dauer keinen Spaß.

Darum gibt es sehr viele Rezepte, wo die Kiwi eine Hauptrolle spielt. Das beginnt bereits am Frühstückstisch. Hier sollte beim Kiwiliebhaber unbedingt Platz für eine selbstgemachte Kiwimarmelade sein.

Die vielfältigen Varianten der Kiwimarmelade

Die Kiwi ist in puncto Marmelade ein absolutes Allroundtalent. Sie ist mit derart vielen Früchten kombinierbar, dass man kaum in die Verlegenheit kommt, eine Marmeladensorte zweimal auf den Tisch zu stellen.

Eine Kiwimarmelade herzustellen, ist äußerst simpel und stellt nicht einmal Ungeübte vor Probleme. Wer es mal ausprobieren mag, braucht lediglich Kiwis und Gelierzucker. Ins Verhältnis gesetzt empfiehlt es sich Kiwi und Gelierzucker 2:1 zu mischen.marmelade3_fl

Da Kiwis sauer sein können, ist Zucker bei einer reinen Kiwimarmelade unverzichtbar. Leider hilft es in diesem Zusammenhang auch nicht, die Kiwis zu probieren. Selbst aus der gleichen Lieferung stammend unterscheidet sich der Geschmack erheblich. Darum ist eine reine Kiwimarmelade sehr selten, sie kann aber leicht selbstgemacht werden.

Die meisten schwören lieber darauf, Kiwi mit einer weiteren Frucht oder mehreren Früchten zu kombinieren, um bei der Frage der Süße keine Kompromisse eingehen zu müssen. Denkbare Mischungen sind etwa Kiwi und Stachelbeere, Kiwi und Pfirsich, Kiwi mit Vanille, Kiwi und Banane. Diese Liste könnte fast unendlich fortgeführt werden. Die Kiwi ist ein idealer Partner zu fast allen Obstsorten.

Extravagant wird die Kiwimarmelade mit Ingwer. Diese ist als Dip

zu herzhaftem Käse oder Baguette ein absoluter Geheimtipp. Damit ist die Kiwi – Ingwer – Marmelade auch als Mitbringsel zu einer Party eine gute Idee.

Sehr raffiniert ist die Kiwi in Verbindung mit Zitrone und Petersilie. Was sich gewöhnungsbedürftig anhört, ist in Marmeladenform ein kulinarischer Hochgenuss. Sie ist sowohl als alleiniger Brotaufstrich genießbar wie ebenfalls zu Käse. Hier gilt es einfach einmal auszuprobieren, was einem selbst schmeckt.