Tomatenmarmelade selber machen

tomaten5_flDie Tomate wird bei uns in den vielfältigsten Varianten genossen. Legendär ist die Tomatensoße, die zu Nudeln bei Groß und Klein auf große Begeisterung stößt. Es gibt Tausende von Abwandlungen zu dieser beliebten Soße.

Daneben wird die Tomate in vielen Gerichten verwendet oder pur verzehrt. Besonders aus der mediterranen Küche ist die Tomate nicht wegzudenken.

In Deutschland ist die Tomate die Nummer 1 unter den Gemüsesorten. Über 450.000 Stück werden jährlich in Deutschland gegessen. Da die Tomate sowohl im Freiland wie auch in der Halle

angebaut wird, ist sie ganzjährig erhältlich.

Ein Großteil der Tomaten, die in Deutschland konsumiert werden, stammt von den Kanaren. Ursprünglich kommt die Tomate aus Südamerika, genauer gesagt aus Peru und Ecuador.

Die Vielfalt der Tomaten ist riesig. Es gibt große Tomaten - zum Beispiel die Fleischtomaten -, mittlere Tomaten – hierunter fallen unter anderem die Strauchtomaten - und kleine Tomaten in Form von Cherrytomaten und Cocktailtomaten.

Sie alle besitzen ein unterschiedliches Aroma und es kommt bei der Wahl darauf an, welchen Geschmack man sich im Gericht von der Tomate wünscht. Etwas Ausgefallenes ist Tomatenmarmelade, die man kaum zu kaufen findet, aber leicht selbst herstellen kann.

Wer sich jetzt denkt, Tomate als Marmelade, ob das wohl schmeckt?, der wird überrascht sein. Es gibt einige Varianten von Tomatenmarmelade, herzhafte und süße, ganz wie man es haben möchte.

Die Tomatenmarmelade – nicht nur etwas für süße Esser

Marmelade wird bei den meisten mit süßem Brotaufstrich für das Frühstück assoziiert, bei der Tomatenmarmelade trifft das allerdings nur bedingt zu. Hauptsächlich wird sie Liebhaber
von Herzhaftem beglücken und auf das Brot streicht man sie auch kaum, vielmehr wird sie zu Gegrilltem genossen, zumindest wenn man sich für eine der herzhaften Arten entscheidet, von denen es wesentlich mehr gibt als süße.

Bei den herzhaften Varianten wird sehr viel mit Kräutern und Gewürzen gearbeitet. Ingwer, Koriander, Chili, Minze, Basilikum und Cayennepfeffer sind in der Tomatenmarmelade gern genommene Geschmacksgeber. Dazu kommen natürlich die Tomaten und der für Marmeladen unerlässliche Gelierzucker.

Möchte man Tomatenmarmelade selber machen, muss man für alle Varianten die Tomaten zuerst von der Schale befreien. Das gelingt ganz einfach, indem man die Tomaten für kurze Zeit ins kochende Wasser legt und wartet, bis sich die Schale ablöst. Dann nimmt man die Tomaten heraus und zieht die Schale mit einem spitzen Messer ab.

Vorsicht! Natürlich sind die Tomaten heiß, wenn man sie aus dem Wasser nimmt. Man lässt sie auf ein erträgliches Maß abkühlen – durch Abschrecken mit kaltem Wasser beschleunigt sich dieser Vorgang erheblich - und schreitet erst dann zur Tat.

Hat man die Schale entfernt, schneidet man die Tomaten klein. Wichtig ist, dass man für Tomatenmarmelade nur das feste Fleisch nimmt, also dementsprechend die Tomaten entkernen. Beim Schneiden des Fleisches fängt man den Saft auf. Er wird später ausgewogen und Gelierzucker in der gleichen Gewichtsmenge zugeführt.marmelade3_fl

Ein Klassiker – die grüne Tomatenmarmelade

Wer schon einmal das Wort Tomatenmarmelade vernommen hat, der bringt es zumeist mit der klassischen grünen Tomatenmarmelade in Verbindung. Diese gehört zu den

süßen Varianten. Für diese Marmelade werden unreife, grüne Tomaten verwendet. Verfeinert wird die Marmelade mit Zimt, Rum, Weißwein oder Prosecco.

Hier haben viele ein eigenes Rezept und nehmen, was ihnen am besten schmeckt. Die grüne Tomatenmarmelade ist übrigens nicht nur für den Eigenverbrauch eine tolle Empfehlung, auch als Geschenk wird sie sehr geschätzt.

Egal ob herzhafte oder süße Tomatenmarmelade, sie kann man nicht nur auf dem Brot genießen, sie passt auch sehr gut zu Tomatensoßen, Aufläufen, Käse oder Fleisch. Die Tomatenmarmelade ist in dieser Beziehung sehr vielseitig.