Zitronenmarmelade selber machen

zitrone2Die Zitrone ist natürlich nicht unbekannt, in der Küche findet sie vielfältige Verwendung, dass man sie allerdings auch zu Marmelade verarbeiten kann, das wissen viele nun doch nicht.

Sie kennen Zitrone zumeist als Zugabe im Salat oder in Getränken, die einen gewissen Grad an Säure benötigen.

In Marmelade ist die Zitrone als Saft ebenfalls nicht unbekannt, allerdings spielt sie dort nicht unbedingt die Hauptrolle.

Die Zitrone ist die Vitaminbombe schlechthin. Sie ist in unseren Breitengraden schon sehr lange bekannt. Ihr Ursprung wird in Indien

vermutet. In unsere Gefilde hat sie im 1. Jahrtausend n. Chr. ihren Weg gefunden und wird seitdem hier sehr vielseitig eingesetzt. Heute kommen die Zitronen zum Großteil aus Mexiko auf unseren Tisch.

Eine Zitrone wird nicht unbedingt wegen ihres Geschmacks geschätzt, denn dieser ist sehr sauer, sie ist vielmehr als ausgleichende Zugabe in den verschiedensten Gerichten zu verstehen, so wie man zu vielen süßen Speisen wie Gebäck oder Kuchen eine Prise Salz hinzugibt.

In der Medizin ist die Zitrone indessen kaum gegen eine andere Frucht austauschbar. Äußerlich angewendet wirkt der Saft desinfizierend und blutstillend. Reibt man regelmäßig sein Zahnfleisch mit Zitronensaft ein, wird dieses gekräftigt.

Zudem wird Entzündungen vorgebeugt. Nimmt man den Zitronensaft zu sich, profitiert man hauptsächlich von dem hohen Anteil an Vitamin C und der großen Säurehaltigkeit. Die Abwehrkraft wird gestärkt. Leidet man bereits unter einem grippalen Infekt, kurbelt die Zitrone die Genesung an. Das sind nur einige positive Effekte, die die Zitrone auf unsere Gesundheit hat.

Die Zitrone in
süß? Ideal in Form von Zitronenmarmelade!


Obgleich die Zitrone als Frucht zur Herstellung von Marmelade recht unbekannt ist, gibt es doch Hunderte von Rezepten für Zitronenmarmelade. Hier sollte man im Übrigen eventuelle Vorbehalte gegen die Zitrone komplett außen vor lassen, in einer Marmelade findet man kaum die Attribute, die einen sonst davon abhalten, die Zitrone zu essen.

Die Zitrone wird in einer Marmelade wie so oft nicht als hauptsächliche Frucht verwendet. Sie wird mit anderen Früchten kombiniert und dabei ist sie nicht unbedingt wählerisch. Sie passt natürlich hervorragend zu anderen Zitrusfrüchten wie Orangen, Pomelos oder Grapefruits, aber auch die Verbindung mit Kürbis, Zucchini und Karotten ist ihr nicht fremd.

Klassisch wird es dagegen mit Erdbeeren, Pfirsich, Bananen und Nektarinen. Die Zitrone kann mit vielen Früchten eine wohlschmeckende Partnerschaft eingehen.marmelade4_fl

Wie die Zitrone dabei in die Marmelade kommt, kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen. Bei manchen Zitronenmarmeladen wird die Schale verwendet, bei anderen wiederum der Saft. Das Fruchtfleisch kommt eigentlich kaum zum Einsatz.

Welche Verarbeitungshinweise gilt es bei der Zitrone als Marmeladenzutat zu beachten?

Grundsätzlich ist es immer gut, Zitronen aus biologischem Anbau zu verwenden. Besonders muss man allerdings darauf achten, wenn man in der Zitronenmarmelade die Schale der Frucht verarbeiten möchte. Aus Rücksicht auf die eigene Gesundheit sollte man also hier auf eine angemessene Qualität achten.

Benötigt man in der Marmelade nur den Saft, darf dieser auch aus einer Flasche stammen und muss nicht unbedingt frisch gepresst werden. Möchte man ihn selber frisch pressen, sind biologisch angebaute Früchte

dafür ebenfalls erste Wahl.

Herzhafte Zitronenmarmeladen

Die Zitronenmarmeladen müssen nicht immer den Touch eines süßen Fruchtaufstriches haben. Sie sind ferner in extravaganten Geschmacksrichtungen herstellbar. In der Form eignen sie sich beispielsweise sehr gut als Geschenk. Das zeugt einmal mehr von Individualität, überrascht man den Gastgeber mit einem Glas selbst gemachter Marmelade.