Wissenswertes zur Kaki Frucht

kaki3 flEs handelt sich hierbei um ein Ebenholzgewächs. Die Kaki trägt eine dünne, glänzende orange bis orangerote Schale und wiegt zwischen 100 bis 400 g. In ihrer Form erinnert sie ein wenig an eine Tomate, sie besitzt nur vier Kelchblätter. Die Kaki ist eine recht weiche Frucht und daher druckempfindlich. Reife Früchte sollten sehr bald vertilgt werden, da sie sonst schnell faulen.

Die Sharon-Frucht ist die israelische Zuchtvariante der Kaki. Die Früchte werden zum Verzehr gewaschen und dann unter den Kelchblättern quer in Scheiben

geschnitten. Man kann sie auch längs halbieren und in Spalten einteilen. Geschmacklich hat sie Ähnlichkeit mit der Aprikose und Vanille. Durch die enthaltene Gerbsäure hat sie einen leicht bitteren Beigeschmack, wenn sie noch nicht reif ist. Außerdem enthält sie viel Zucker, Vitamin A und Vitamin C. Eine überreife Kaki wird wie die Kiwi aus der Schale gelöffelt und ist dann beinah marmeladenartig.

Vermehrung und Pflege des Kakibaumes

Die Kakis, welche man im Laden kauft, sind zumeist ohne Kerne. Überhaupt hat man Glück, wenn man eine richtige Kaki und keine Sharon bekommt, denn diese sind wegen ihres süßeren Geschmacks beliebter. Zudem werden alle Sharons kernlos gezüchtet. Hat man Glück und erwischt eine Kaki mit Kernen, so kann man aus diesen Samen weitere Kakibäume ziehen. Wenn das nicht klappt, sind Anziehsamen auch aus dem Urlaub
mitzunehmen oder beim Händler käuflich zu erwerben.
  • Die Samen dürfen nicht zu tief in die Erde gesteckt werden, denn sie müssen sich aus eben jener herausheben können.
  • Die Erde muss nicht extrem nährstoffhaltig sein. Etwas saurer und lehmiger Boden, sodass überschüssiges Wasser sich nicht staut, sind hervorragend.
  • Beim Gießen selbst ist Vorsicht geboten: Die Kaki mag keine Staunässe, ist aber gleichzeitig auch sehr empfindlich gegenüber Trockenheit. Der Wurzelballen muss ordentlich ausgetrocknet sein, bevor der Kakibaum übermäßig gegossen wird.
  • Im Winter braucht der Baum so gut wie gar kein Wasser, denn er verliert seine Blätter im Herbst. Alle zwei Wochen ein wenig organischer Dünger ist auch völlig ausreichend.
Ernte und Nutzung der Früchte

kaki flDie Kakis reifen erst im Spätherbst oder im Winter. Sie gehören übrigens zu den Beerenfrüchten, auch wenn sie mit einem Durchmesser von etwa 10 cm groß und bis zu 400 g wiegen können. Das süße, sehr saftige Fruchtfleisch findet viele Verwendungszwecke: Man kann sie so genießen, in Scheiben oder aus der Schale löffelnd, aber auch die Zubereitung als Marmelade oder zu Trockenfrüchten erfreuen sich großer Beliebtheit. Durch ihren hohen Anteil an Vitamin A und Zucker ist die Kaki ein leckerer und schneller Energielieferant.

Beim Kauf der Frucht sollte darauf geachtet werden, dass die Früchte schön fest sind, unter sanftem Druck jedoch ein wenig nachgiebig. Wenn die Frucht schnell verzehrt wird, darf sie weicher sein, wenn sie noch gelagert werden soll, sollte sie fest sein, um nicht zu schnell zu faulen. Im Kühlschrank kann eine feste Kaki übrigens bis zu zwei Wochen gelagert werden.

Neben dem Genuss der Frucht selbst kann man die Kaki in der Küche zu vielen anderen Dingen verwenden. Marmeladen und Trockenobst wurden bereits genannt, doch sie kann

auch viele süße oder sogar herzhafte Gerichte geschmacklich einmalig ergänzen. Besonders gut passt die Kaki in die indische Küche. Wer die Kaki so verspeist, kann auch ein wenig Portwein oder verschiedene Liköre übertröpfeln: ein Hochgenuss für den Kenner!