Pfirsich - Gesunde Südfrüchte aus dem eigenen Garten

Entdeckt wurde die mittlerweile sehr beliebte Frucht von Alexander dem Großen, der sie persische Pflaume nannte. Daraus entwickelte sich die Kurzform Pfirsich.

In Wirklichkeit komm der Pfirsich aber aus China, wo er schon seit über 4.000 Jahre genossen wird. In Europa begann die Ausbreitung in Griechenland.

Wissenswertes über Pfirsiche

Der Pfirsich ist eine sehr gesunde Frucht. Er enthält besonders viel Vitamin A, B1 und B2. Außerdem liefern sie dem Körper Phosphor und Kalium. Zusätzlich wirken sie

harntreibend sowie entschlackend und haben nur wenige Kalorien, etwa 46 kcal auf 100 Gramm.

Pfirsiche, die hier angeboten werden, weisen typischerweise ein gelbes, saftiges Fruchtfleisch auf, weil es optisch besser aussieht. Weiße Pfirsiche haben dagegen ein besseres Aroma. Die Reife des Pfirsichs ist zum einen am Duft zu erkennen, zum anderen daran, ob das
Fruchtfleisch bei leichtem Druck nachgibt oder nicht.

Allgemeines über den Pfirsichbaum

Pfirsiche wachsen an Bäumen. Sie gehören allgemein zu den Rosengewächsen. Der Pfirsichbaum kann eine Höhe bis zu 8m erreichen. Die Zweige wachsen gerade und kahl. Die Blätter haben eine lanzenartige Form und werden 8 bis 15 cm lang. Die einzelnen Blüten sind meist sehr kurz gestielt und entfalten sich noch vor den Blättern.

Der Pfirsichbaum im eigenen Garten

Obwohl der Pfirsich eine Südfrucht ist und es warm bevorzugt, kann man ihn im heimischen, deutschen Garten anbauen. Er benötigt keine Temperaturen von 40 °C und übersteht auch den Frost sehr gut. Nur in Ausnahmefällen, wenn es in der frühen Blütezeit noch mal friert, schadet es dem Baum. Die Blüten sind in der Zeit ihrer Öffnung sehr empfindlich und früher Frost kann der Befruchtung schaden. Die gefürchtetste Krankheit, die er sich einfangen kann, ist die Kräuselkrankheit, bei der sich die Blätter zusammenrollen und abfallen. Hieran kann der Baum im Extremfall sterben. Am besten stellt man den Baum an eine warme Stelle des Gartens, etwa die Südwand.

Die beste Erntezeit der Früchte, so das Wetter gut war und die Befruchtung funktioniert hat, ist im Sommer Ende August. Rosafarbene bis rote Blüten sind Vorboten einer guten Ernte.

Der Baum kann durch Stecklinge oder Kerne vermehrt werden. Letzteres dauert allerdings länger und es gibt keine Garantie auf einen reichhaltigen Ertrag der daraus erwachsenen Bäume.