Birnengitterrost

Wer einen Garten besitzt, und darin evtl. Birnenbäume stehen, wird sich bestimmt mit dem Birnengitterrost herumplagen. Der Name stammt von den Birnen, da die Birnenbäume von diesem Schädling befallen werden.

birne_flDas ist besonders tragisch, weil bei manchen Sorten ...



die ganze Blattfläche betroffen ist und dann die Assimilation gänzlich ausfällt. Folglich werden weniger Früchte geerntet und die reifen  sind geringerer Qualität.

Doch woher kommt nun diese Pflanzenkrankheit? Nun, ausgelöst wird sie von Erregern, dem Rostpilz. An Wacholdersträuchern bildeten sich sog. Pilzsporen, die an den Ästen sichtbar werden. Bei Regen quellen sie auf und sind daher noch stärker zu beobachten. Man erkennt sie an orangeroten Zapfen. Der Wind trägt die Sporen dann hinüber zu den Birnenbäumen, die den Nebenwirt darstellen. Pilzsporen brauchen nur wenige Stunden um in die Blätter einzudringen. Meistens liegt der Zeitpunkt der Übertragung im Mai. Günstig ist es, wenn in den drei  Mon. März bis Mai kein Regen fällt. Dann hat man die Chance dass die ...



Sporen so langsam schrumpfen. Allerdings bleibt ein Problem. Wenn die Wacholdersträucher einmal befallen und somit infiziert wurden, bleibt ständig ein Sporenherd bestehen. Dieser Kreislauf, Sporen vom Wacholderstrauch werden zu den Birnenbäumen übertragen usw., kann sich immer wiederholen solange nicht der Hauptwirt beseitigt wird.

Was kann man nun dagegen unternehmen, diesen Kreislauf zu unterbrechen? Da ja die Hauptquelle der Wacholder ist, fährt man am günstigsten indem man die gesamten Sträucher beseitigt. Dabei sind aber besonders anfällige und nicht so anfällige Sorten zu unterscheiden. Natürlich ist das als Laie nicht möglich. Deshalb wäre eine fachgerechte, sortenmäßige Bestimmung der Wacholder sehr sinnvoll. Allerdings ist dieser Aufwand auch ziemlich schwierig.  Wer ganz sicher sein will verzichtet ganz und gar auf diese Sträucher. Es gibt bestimmt auch ähnliche Gewächse die nicht von solchen Schädlingen betroffen sind. Zu bedenken ist aber das in den Grünflächen der Nachbarschaft evtl. doch Wacholder stehen. Diese könnten befallen sein und somit ist die Gefahr der Übertragung in den eigenen Garten nicht vollkommen beseitigt. 



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