Zwergobst - Pflege & Überwintern

Zwergobst-BaumZwergobst erfreut sich nicht nur hierzulande einer nahezu stetig wachsenden Beliebtheit. In diesem Zusammenhang sind zum Beispiel Hibiskus, Zitrone, Orange usw. zu nennen. Sie stellen ein echtes Highlight in Wintergärten, Wohnzimmern oder - im Sommer - auf der Terrasse dar. Ganz im Gegensatz zu klassischen Obstbäumen sind sie nämlich klein, "handlich" und quasi im "Miniformat" erhältlich, aber nichtsdestoweniger überaus reizvoll und vielversprechend.

Klein - aber oho

Darüber hinaus ist es bei Zwergobst - anders, als beim normalen Obstbaum - nicht erforderlich, die

Zweige regelmäßig zurückzuschneiden. Sie werden in der Regel nicht größer als 1,50 Meter, wobei diesbezüglich wissenswert ist, dass die mögliche Größe allein von den individuellen genetischen Gegebenheiten abhängt. Mit Blick auf die zu erwartende Größe der Früchte sei allerdings gesagt, dass das Obst vom Zwergobst-Baum durchaus mitunter "mehr" zu bieten hat und sich hin und wieder gar an den "großwüchsigeren" Verwandten orientiert.

Unterschiedliche Zwergobst-Bäume sind heute im gut sortierten Fachhandel zu haben:
  • Birne
  • Pfirsich
  • Nektarinen
  • Mandeln
  • Äpfel
  • Zitronen und so weiter
Ganz im Gegensatz zu den "großen" Verwandten sind kleine Bäumchen im Kübel oder im Topf erheblich pflegebedürftiger. Denn nicht nur, dass sie zum Teil wesentlich weniger widerstandsfähig und demnach anfälliger gegenüber Schädlingen und Krankheiten sind. Sondern insbesondere der Aspekt, dass die kleinen "Gesellen" einen gänzlich anderen Wasser- und Nährstoffbedarf aufweisen. Dies liegt auf der einen Seite sicherlich an ihrer "minimalen" Größe sowie andererseits vor allem an den veränderten Luftdruck- und Feuchtigkeitsgegebenheiten.

Zwergobstbaum schneidenNatürlich hat jede Zwergobstpflanze ihre ganz eigenen Bedürfnisse und der Hobbygärtner sollte sich vor dem Kauf freilich ausführlich über die entsprechenden Belange informieren, um möglichst lange Freude an dem Gewächs zu haben. Zu bedenken ist darüber hinaus jedoch gleichwohl, dass eine regelmäßige Bodenprüfung inklusive Düngung und Prüfung auf Schädlingsbefall unerlässlich ist.

Blattläuse und mehr - darauf ist zu achten

Erfahrungsgemäß sind es vor allem Blattläuse, die den kleinen Bäumchen nachhaltigen Schaden zufügen können. "Klassische" Bekämpfungsmethoden aus Großmutters Hausmittel-Schatzkiste, wie zum Beispiel das Besprühen mit Spülmittel sowie die anschließende kurzzeitige Abdeckung mit Folie hat sich bei Zwergobstpflanzen bisher jedoch als nur wenig sinnvoll erwiesen. Vielmehr bieten
sich in dem Zusammenhang Düngestäbchen bzw. Zitrusdünger an, welche nicht nur effizient gegen Schädlinge dieser Art wirken, sondern gleichwohl mit einem spezifischen Nährstoffkomplex angereichert sind.

Wenn der Winter bevorsteht - das sollte der Hobbygärtner wissen

Spätestens Ende Oktober sollten die "fruchtigen" Kübel- und Topfpflanzen vor Kälte und schlechter Witterung geschützt werden. Soll heißen, dass sie nun noch einmal gegossen und von abgestorbenen Trieben befreit werden und sodann in den Keller oder in die Garage gestellt werden sollten. In jedem Fall empfiehlt sich ein dunkler und zugleich luftiger - aber keineswegs zugiger - Standort. Düngemittel sollten nun keineswegs mehr verabreicht werden, um ein Wachstum während der Winterphase zu vermeiden. Erst im März bzw. Anfang April des Folgejahres dürfen sie erneut "das Licht der (Garten-)Welt erblicken. Sinnvollerweise wird das Zwergobst nun mit einem speziellen Langzeitdünger versorgt, um es so optimal auf die bevorstehenden Monate an der frischen Luft vorzubereiten und es zugleich auf einen möglichst reichen Früchtewuchs "einzustimmen". Die Wirkung des Langzeitdüngers

hält erfahrungsgemäß etwa zwei bis vier Monate an, sodass die nächste "Ration" etwa Ende Mai oder Anfang Juni gegeben werden kann. Vorzugsweise kommen hier Düngestäbchen zum Einsatz, da sie zielgerichtet genau an den Wurzeln der Bäumchen wirken können. Anders, als der klassische Flüssigdünger überzeugen sie im Allgemeinen durch eine einfache, unkomplizierte Handhabung. Dass zusätzlich regelmäßig gegossen werden sollte, versteht sich von selbst. Natürlich sollte ein "Zuviel" an Wasser grundsätzlich verhindert werden, da Zwergobst Staunässe so gut wie gar nicht verträgt. "Weniger ist mehr", lautet demgemäß in dieser Hinsicht die Devise.

Von Anfang an alles richtig machen

Blüte eines ObstbaumesWer auf diese Weise eine effiziente und zugleich zurückhaltende Pflege gewährleistet, kann sicher sein, dass die Pflanzen über lange Zeit hinweg üppig und reich an Früchten wachsen und gedeihen werden. Ein echter Blickfang im In- und Outdoor-Bereich.

Vorteiles eines Zwergobstbaumes

Wer möchte nicht sein eigenes Obst essen, ohne Chemie genießen können Nichts schmeckt besser als die eigene Ernte. Machen sie ihren Garten zu einem Naschgarten.

Auch ihre Kinder werden ihre Freude an dem neuen Naschgarten mit Zwergobst haben. Für Kinder ist es eine Bereicherung zu sehen wie das Obst heranwächst.

Leider haben die wenigstens einen großen Garten, um dort Obst z.B. als Zwergobst anzubauen. Allerdings kann auch in einem kleinen Garten oder aber auch in einem Kübel eigenes Obst angebaut werden, Zwergobst wurde extra dafür gezüchtet. Die Pflanzen haben eine Höhe bis ca. 1,50 m und eine Ernte von ca. mehreren Kilo pro Jahr.

Wichtig beim Kauf ist, immer darauf zu achten das es kräftige Pflanzen sind. Das Obst schmeckt genauso gut wie von hohen Bäumen. Am liebsten werden Äpfel (Apfelbaum) genommen, die bekommen nach einem Jahr bereits Früchte. Kirschen oder auch Birnen benötigen meist zwei Jahre, damit sie Früchte tragen. Die Größe der Bäume hat nichts damit zutun, dass das Obst kleiner ausfällt.

Zwergobst ist sehr pflegeleicht. So muss das Bäumchen nicht nach geschnitten werden. Falls mal ein Seitentrieb rausragt, kann man den bedenkenlos und ohne große Anstrengung direkt am Stamm entfernen. Pflanzt man zwei verschiedene Sorten von Äpfeln oder auch Birnen dann befruchten die sich gegenseitig.

Tipp zum Schluss: Oft sucht man nach einem passenden Geschenk. Vielleicht schenken sie mal was ganz Individuelles? Ein Zwergobst-Stamm ist mal etwas ganz außergewöhnliches.