Blumengarten - blühender Garten für die Sinne
Sicherlich hat ein jeder Pflanzenliebhaber den Wunsch, sich einen prachtvollen Blumengarten zu schaffen, der unter seiner Pflege prächtig gedeiht. Damit kann man sich ein einzigartiges Paradies schaffen, welches die Sinne berührt.
Hierbei ... kommt eine außergewöhnliche Komposition zustande, wobei die Formen, Farben und Blumendüfte zusammenwirken.
Allerdings sollte man vor der Planung einen wichtigen Grundsatz beachten, denn Pflanzen gedeihen nur dort gut, wo sie sich auch wohlfühlen.
Zum einen sind hier die Standortverhältnisse, die der Garten bietet, wichtig und zum anderen sollte man die speziellen Standortansprüche der Pflanzen nicht außer Acht lassen. So sollten zunächst die sonnigen und schattigen Standorte im Garten bestimmt werden, wie trocken oder feucht der Boden ist und wie selbiger überhaupt beschaffen ist. Dies sind die Grundlagen für einen blühenden Garten, der auch die Sinne berühren wird.
Voll im Trend liegt der Slogan Garten der Sinne, doch ist das im Grunde genommen eigentlich nichts Neues, sondern wird ...
schon seit Jahren realisiert. Alle fünf Sinne sind im Garten vereint, so verbreiten die verschiedenen Blumen ihre Duftnoten, womit die Nase angeregt wird. Aber auch ihre Schönheit kann die Sinne, in diesem Fall das Sehen, anregen.
Der Tastsinn kann durch die Blüten oder Stiele der Blumen angeregt werden, die man fühlen kann. Ebenfalls kann der Geschmackssinn mit Blüten aus dem Garten angeregt werden, dafür finden sich verschiedene Blüten, die unterschiedlich zum Verspeisen zubereitet werden können.
Verschiedene Farbtöne im Blumengarten
Zwar bieten die Blumen im Garten einen schier unerschöpflichen Farbenreichtum, doch die entscheidendste und wichtigste Farbe bleibt Grün. Damit werden die bunten Blüten erst richtig in Szene gesetzt. Sehr beruhigend wirkt die Farbe Grün auf das menschliche Auge, wird damit doch die Natur assoziiert.
Ebenfalls kann Grün Pflanzungen auflockern und verschiedene Farben miteinander verbinden sowie Kontraste abschwächen und vor allem Übergangszonen schaffen. Die Farbpalette ist breit gefächert und reicht von einem frischen Hellgrün und Sattgrün über Blaugrün und einem kräftigen Dunkelgrün sogar bis hin zu rötlichen Tönen, selbst silbergraue und weißbunte Variationen sind in einem Blumengarten vertreten.
Blumengarten auf Formen und Farben abstimmen
Damit der Blumengarten auch wirklich die Sinne berührt, müssen die Formen und Farben der Pflanzen aufeinander abgestimmt werden. Stattlich und pompös wirken die orangen Kaiserkronen, wohingegen die gleichfarbige Lilie eher feurig und wild erscheint.
Soll eine sonnige Heiterkeit im Blumengarten entstehen, dann dürfen keinesfalls die orangen Ringelblumen fehlen. Unbedingt ist bei einem Blumengarten auf die Lebendigkeit zu achten, denn Blüten, die eine fast gleiche Größe oder Form aufweisen, können schnell eintönig wirken. Besser ist es, kleinblütige Blütenstände, wie das Schleierkraut, Storchschnabel oder Frauenmantel mit schlanken Ähren, Blütentrichtern, Blütentellern oder Blütenkörbchen zu variieren.
Salbei, Lupine, Fingerhut oder Rittersporn lassen sich beispielsweise gut mit Brennende Erde und Salbei oder mit Sonnenhut und Astern kombinieren und sorgen somit für einen lebendigen Blumengarten.
Völlig überladen wirkt ein Pflanzenbild, wenn zu viele exotische Blütenstände, noch dazu kompliziert aufgebaut, vorhanden sind. Besser ist es, wenn man nur einige wenige ausgefallene Formen wählt und diese mit etwas ruhigeren und zurückhaltenderen Elementen verbindet.
Besonders wichtig ist, dass die Pflanzung auch Gegensätze zeigt, denn nur so kann ein Blumengarten immer wieder Neues zeigen. Ideale Kombinationen sind unter anderem grasförmige und großflächige Blätter, filigrane und einfache oder ausgeprägt geaderte und glatte Blattformen. Viel zu oft werden die Blätter im Blumengarten unterschätzt, schließlich sind eine lange Zeit des Jahres gar keine Blüten vorhanden.
Zunächst sollten die Leitpflanzen ausgewählt werden, typische Vertreter sind die Blütenstauden, wie Bartiris, Schafgarbe, Sommermargerite, Rittersporn oder genauso hohe Gräser. Für einen schattigeren Standort können höher wachsende Farne, Eisenhut oder auch kleine Beet- und Strauchrosen, die mit Stauden gut kombinierbar sind, gewählt werden.
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