Pflanz-Ideen: stark duftende Rosen-Sorten und Stauden

Pflanz-Ideen für einen duftenden Garten schließen Rosen unbedingt einDie Königin der Gartenpflanzen ist seit alters her die Rose. Auf dem Gebiet der Rosenzüchtung hat sich im Laufe der Zeit Vieles verändert. Neue Sorten wurden geschaffen. Weil sie weniger anfällig gegen Rosenkrankheiten sind, findet man sie häufig in den Gärten, obwohl sie nicht besonders intensiv duften. Es gibt jedoch auch moderne Rosen, bei deren Zucht besonders darauf geachtet wurde, dass sie intensiv und vielseitig duften und dennoch nicht anfällig gegen Rosenkrankheiten sind.

Alte englische

Rosensorten und Rambler Rosen sind für ihren Duft berühmt. Der echte Rosenliebhaber pflegt und hütet diese Schätze intensiv, damit sie gesund bleiben. Sie danken es mit üppiger, duftender Blüte. Doch was wäre ein Rosenbeet, wenn nicht duftende Stauden den Rahmen für ihren wirkungsvollen Auftritt bilden würden. Duftstauden bereichern jedes Rosenbeet mit Schönheit und herrlichen Düften. Es ist normal, dass nicht alle Rosen zur selben Tageszeit und gleich stark duften. Tipp: Ein Mensch kann sehr viele verschiedene Düfte wahrnehmen und differenzieren. Deshalb ist nicht nur das Aussehen eines Gartens wichtig. Auch die Blütendüfte, welche die Sinne streicheln, machen den Garten zu etwas Besonderem.

Duftrosen

Zu den schönsten duftenden Rosen gehören:
  • Tee-Hybride 'Beverly'. Ihre zart rosa Blüten sind stark gefüllt, ihr Duft betörend fruchtig.
  • Edelrose 'Gräfin Diana'. Ihre Blüten sind purpur-violett und stark gefüllt. Ihr Duft ist süss-fruchtig-zitronig.
  • Beetrose 'Rosengräfin Marie Henriette'. Ihre mittelrosa Blüten sind stark gefüllt. Ihr Duft ist fruchtig-würzig.
  • Beetrose 'Herzogin Christiana'. Ihre Blüten sind creme bis zartrosa. Ihr Duft ist zart süss bis fruchtig-zitronig.
  • Kletterrose 'Laguna'. Ihre kräftig pinkfarbenen Blüten sind starkgefüllt. Ihr Duft ist fruchtig, erdig, zitronig, vanillig.
  • Kletterrose 'Jasmina'. Ihre violett-rosa Blüten sind stark gefüllt. Ihr Duft ist warm und fruchtig-frisch.
Diese Auswahl außergewöhnlich duftender Rosensorten ist groß. Jeder sollte sich die Zeit nehmen, ihre Düfte zu ergründen und zu erkennen. Stehen außergewöhnlich schöne und edle Rosen im Garten, sind die besten Pflanznachbarn duftende Stauden. Zu den klassischen Rosenbegleitern gehören die blaublütigen Stauden wie Katzenminze oder Steppen-Salbei.

Duftstauden

Zu Duftrosen passen Duftstauden wie:
  • Stark duftender Storchschnabel ist eine originelle Pflanz-IdeeWermut 'Artemisia absinthum'. Sein silbrig aussehendes Laub passt wundervoll zu kleinen weißen oder rosa Rosen.
  • Storchschnabel 'Geranium macrorhizium' trägt duftende rosaviolette bis blauviolette Blüten. Sehr schön als Rahmen oder als Unterpflanzung von niedrigen weißen, rosa oder gelben Beet- und Strauchrosen.
  • Lavendel 'Lavandula angustifolie' Durch seine Blüten in Blautönen bildet er einen ausdrucksstarken Rahmen für niedrige bis mittelhohe Kleinstrauch-, Strauch- und Beetrosen.
  • Katzenminze 'Nepeta faassenii'. Sie passt wegen ihres hellblau-silbrig-grünem Laub vorzüglich zu niedrigen weißen oder rosa Kleinstrauch- und Beetrosen.
  • Salbai 'Salvia nemoroas'. Er trägt tiefblaue Blüten und ist der perfekte Pflanznachbar zu mittelhohen und niedrigen Kleinstrauch-, Strauch- und Beetrosen.
  • Phlox 'Plox paniculata'. Die Farbpalette seiner Blüten reicht von weiß über rosa, von rot bis violett. Er leuchtet als Pflanznachbar zu mittelhohen oder niedrigen Kleinstrauch-, Strauch- und Beetrosen. Es ist darauf zu achten, dass nur Mehltau feste Sorten in den Garten gepflanzt werden.
Tipp: Der Zeitpunkt der Blüte von Duftstauden und Duftrosen sollte übereinstimmen.
Stauden und Rosen nicht zu dicht pflanzen, denn Rosenblätter müssen schnell abtrocknen können. So werden Blattkrankheiten vermieden.

Einige Sorten der Rosen und

Stauden entfalten ihre Düfte am intensivsten am frühen Morgen. Mit zunehmender Sonne verringert sich deren Duftstärke. Andere Sorten verströmen ihren Duft vom späten Nachmittag bis in die Abendstunden. Durch die kluge Auswahl von Rosen und Stauden verzaubern deren sinnliche Düfte die Frühstücksterrasse und den abendlichen Sitzplatz in einen duftenden Platz der Entspannung.

Pflanzregeln für Rosen und Stauden

Die Rose ist die Königin des Gartens. Sie sollte nicht von hohen Stauden überragt werden. Hohe Stauden in passenden Blütenfarben und in respektvoller Entfernung gepflanzt ergeben wiederum ein ausdrucksstarkes Gartenbild. Die Wuchsformen von Stauden können einen schönen Kontrast zu den Rosen bilden. Sie unterstreichen deren Schönheit und umschmeicheln sie. Die Wirkung wird grandios, wenn die Blatt- und Blütenfarben der Stauden im Rosenbeet ein harmonisches farbliches Gesamtbild schaffen. Eine eindrucksvolle optische Wirkung entsteht, wenn die Blütenformen der Nachbarstauden mit der Blüte der Rose einen Kontrast bilden. So einen Kontrast bilden unter anderem Schleier- und Rispenblüten, genauso wie Blütenkerzen.

Auch Gräser gehören in ein Beet zwischen Duftrosen und Duftstauden. Das Zusammenspiel von Rosen, Stauden und Gräsern rundet das Gartenbild optimal ab. Bei einem Gang durch den Garten erfreut sich das Auge an den aufrecht stehenden Halmen des Gartensand-Rohres und den filigranen und locker-fedrigen Blütenrispen des Duftende Beetrosen und duftende Staudenbeete bilden eine gute Pflanz-KombinationDiamant-Reitgrases. Im Hintergrund des Beetes steht das malerische Chinaschilf. Und die Rutenhirse und das Lampenputzergras entfalten zwischen Rosen und Stauden ihre besondere Wirkung.

Duftende Rosen und duftende Stauden und Gräser sind für ein ausdrucksvolles Rosenbeet unerlässlich. Vielfach verstärkt wird die Wirkung edler Rosen durch das Grün des Rasens und der immergrünen Pflanzen und Bäume. Vor einer Wand aus immergrünen Bäumen und mit einer grünen Rasenfläche vor dem Rosenbeet entsteht eine fast märchenhafte Romantik aus besonderem Stil, Schönheit und berauschendem Dufterlebnis. Tipp: Kletterrosen beranken malerisch die Gartenlauben. Strauchrosen schaffen ruhige Ecken, in denen mit Leichtigkeit eine Sitzbank ihren Platz findet. So können mit duftenden Rosen kleine Inseln im Garten geschaffen werden, die neben der Schönheit der großen Rosen-/Staudenbeete als ruhiger Rückzugsort geeignet sind.

Häufige Fragen
  • Wann ist der richtige Termin für den Rosenschnitt? - Es gibt keinen festen Termin. Etwa Ende März, dann, wenn die Forsythien anfangen zu blühen, soll der Rosenschnitt erfolgen. Circa fünf Millimeter über einer nach außen zeigenden Knospe wird das Holz mit einer scharfen Rosenschere glatt abgeschnitten. Die Wundfläche möglichst klein halten.
  • Dürfen Duftstauden nach der Blüte auch zurückgeschnitten werden? - Ja. Auch für Duftstauden gilt, dass ein Rückschnitt die Gesundheit der Staude fördert. Auch die Duftstaude wird durch den Schnitt zu einer zweiten Blüte angeregt. Die Samenbildung und eine damit verbundene Selbstaussaat werden verhindert. Eine aus Samen entstandene Duftstaude wird der Mutterpflanze optisch nicht gleichen und auch keinen besonderen Duft verströmen.
Weitere Ideen für duftende Pflanzen im Garten

Duftende Laubbäume, Sträucher und Ziergehölze
Zu den wohl duftenden und zauberhaft blühenden Ziergehölzen gehören vor allem der Ginster mit seinen Schmetterlingsblüten, Weißdorn, Rosendeutzie, Forsythien, Hortensien, Rhododendren, Flieder, Ranunkelsträucher, Goldregen, Zierapfel, Magnolia, Mandelbäumchen, Zierkirche, Wilde Johannisbeere und die Robinie. Mit ihrer farbenreichen Blütenpracht läuten sie den Frühling ein.

Pracht-, Wild- und Polsterstauden
Stauden sind Pflanzen, die durch ihre beständige Formen- und Farbenfülle die Gartenlandschaft aufwerten. Vom zeitigen Frühjahr bis in den späten Herbst schmücken sie Beete und Rabatten. Mit hoch wachsenden Stauden wie Rittersporn, Sonnenhut und Phlox lassen sich Beete sehr eindrucksvoll gestalten. Zu den niedrigen Stauden, Eine weitere Pflanz-Idee: Chrysanthemen ergänzen den Duftgarten idealdie dicht am Boden wachsen gehören das Blaukissen, die Kissenprimel, Steinbrech oder die Schleifenblume. Auf Grund ihrer Wuchsform zählen sie zu den Polster- und Rosettenstauden. Sie eignen sich besonders für die Bepflanzung von Beetvordergründen und Steingärten.

In die Reihe der Pracht-Stauden fügen sich die Pfingstrose, Chrysantheme und Bartiris ein. Prachtstauden werden sie wegen ihrer üppigen und herrlichen Blütenfarben genannt. Wildstauden bezaubern durch ihre Natürlichkeit, dazu gehören das tränende Herz und Geißbart. Wild- Stauden eignen sich besonders für die Bepflanzung von naturnahen Bereichen, vor Gehölzgruppen oder an Teichrändern. Sie sind sehr robuste und pflegeleichte Gartenpflanzen mit anmutigem Reiz.