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Für Katzen geeignete Pflanzen

Katzen sind der Deutschen zahlreichste Haustiere. Die Stubentiger fressen gern jegliche Grünpflanzen in der Wohnung an und auch die Freigänger bedienen sich gern in der Natur.

Die Frage ...



ist warum? Zum einen dient das Grünzeug als Verdauungshilfe, vor allem, um bei der Fellpflege verschluckte Haarballen auszuscheiden. Viele Wissenschaftler sind auch der Meinung, dass die Katzen die Pflanzen als Ballaststofflieferanten nutzen. Seit neuestem wird angenommen, dass es um die Aufnahme von Folsäure geht, welche zur Blutbildung benötigt wird.  In fleischlicher Kost ist diese nicht enthalten.

Das dumme ist, dass Katzen nicht wissen, dass man nicht alle Grünpflanzen fressen kann. Einige sind richtig giftig, andere schwer bekömmlich. Im schlimmsten Fall kann es zu schweren Vergiftungen  und sogar zum Tod kommen. Man sollte deshalb wissen, welche Pflanzen vollkommen ungefährlich für Katzen sind. Bei den reinen Hauskatzen kann man es gut kontrollieren, bei den Freigängern nicht. Selbst wenn der eigene Garten frei von Giftpflanzen ist, der Nachbargarten muss es nicht sein.

Im Haus ist es wichtig, dass die Pflanzen nicht gedüngt werden. Der Dünger ist auch ungesund für die Samtpfoten. Als 100 %ig ungiftig gelten die Grünlilie, die ...



Buntnessel und das Katzengras. Auch Kräuter, die der Mensch zu sich nimmt, sind für Katzen im allgemeinen nicht schädlich. Ob Thymian, Melisse, Mutterkraut, sie sind ungefährlich, aber nicht jede Katze mag sie. Für Balkon und Terrasse empfohlen werden Katzenminze (Nepeta cataria), Katzengamander (Teucriun marum), Katzengras und Kriechendes Schönpolster (Golliwoog).

Golliwoog ist richtig gesund für Tiere. Ob Wellensittich, Nager oder Schildkröte, alle fressen es gern. Es hat einen hohen Wasseranteil und zahlreiche Mineralien.  Besonders Calcium und Beta-Carotin sind viel enthalten. Es hilft bei vielen Tieren mit Verdauungsproblemen. Golliwoog ist eine ideale Nahrungsergänzung.

Seiner Katze zuliebe sollte man alle Giftpflanzen aus der Wohnung entfernen. Viele der Stubentiger wissen instinktiv, was sie anknabbern können, aber viele eben auch nicht. Um Unfälle auszuschließen, ist es besser, man trennt sich von den gefährlichen Pflanzen. Leider sind es ziemlich viele, die giftig oder unverträglich sind.

Bei Freigängern muss man einfach darauf vertraue, dass man ein schlaues Kätzchen ausgesucht hat, die außer Gras und Mäusen nichts frisst. In der Natur gibt es so viele Giftpflanzen, da müsste man die Hälfte aller Pflanzen in den Gärten ringsum entfernen.



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