Typische Pflanzen im Aquarium

Typische Pflanzen im Aquarium

Für ein gesundes Klima in einem Aquarium sind Pflanzen sehr wichtig. Sie versorgen das Wasser mit Sauerstoff und bieten den Fischen Deckung, Rückzugsgebiete und Möglichkeiten abzulaichen. Pflanzen entsorgen auf ganz natürliche Weise die Ausscheidungen der Fische. Somit sind sie wichtig für ein ausgewogenes Gleichgewicht im Wasser.

Es gibt verschiedene Arten von Aquariumpflanzen. Viele benötigen ausreichend Licht, andere kommen auch mit Halbschatten zurecht. Man unterscheidet sie unter anderem nach der Art der Nährstoffaufnahme. Viele Arten, wie die Cabomba (Seerosengewächs), nehmen diese durch ihre Blätter auf. Die Wurzeln dienen hier nur zum Verankern. Über die

Wurzeln können aber auch Nährstoffe aufgenommen werden. Dies ist bei Anubias und Valsineria der Fall.

Wichtig für die Auswahl der Wasserpflanzen ist die Temperatur des Wassers. Manche vertragen nur kaltes Wasser, andere wiederum möchten es wärmer.

Entscheidend sollte auch sein, woher die Fische stammen. Sind diese zum Beispiel im Amazonas heimisch, sollten auch die Pflanzen aus dieser Ecke sein. Fische aus China haben auch gern einheimische Wasserpflanzen um sich.

Robust und anspruchslos sind Wasserkelch, Javafarn, Hornkraut, Javamoos und der Algenball. Sie eignen sich gut als Einsteigerpflanzen, für
den, der sich gerade sein erstes Aquarium zugelegt hat. Die Pflanzen sind leicht zu pflegen und wachsen und vermehren sich nicht schnell oder zahlreich.

Zu den etwas anspruchsvolleren Gewächsen gehören der Große grüne Kalmus, das Große Fettblatt, der Indische Wasserfreund, die Grasartige Schwertpflanze, das Flutende Pfeifkraut, der Riesenwasserfreund, die Gewellte Wasserähre, Marcilea spec. Exarate, ein zierlicher Zwergfarn und Lagarosiphon major, die Afrikanische Wasserpest.

Zu den Aquarienpflanzen mit einem hohen pflegerischen Ansprüchen gehören Zwergspeerblatt, Amerikanischer Wassernabel, Nadelsimse, Gitterpflanze, Genoppte Wasserähre, Steifblättrige Wasserähre, Krause Wasserähre und Gewellte Madagaskar-Wasserähre.

Man unterscheidet außerdem Vordergrundpflanzen und Solitärpflanzen. Vordergrundpflanzen müssen klein sein und es auch bleiben, damit sie nicht die Sicht versperren. Geeignete Exemplare sind Zwergschwertpflanze, Nadelsimse und Zwerspeerblätter. Solitärpflanzen sind als Mittelpunkt, als optisches Highlight im Aquarium gedacht. Dabei sollte sie aber nicht im Mittelpunkt des Aquariums stehen, da das nicht so gut aussieht. Besser ist, sie etwas seitlich der Mitte einzusetzen. Besonders gern werden Schwertpflanzen als Solitäre verwendet, z.B. die Herzblättrige, Horizontale oder Rispige Schwertpflanze.

Eine Ausnahme bilden Salzwasseraquarien. Für diese gibt es wiederum ganz spezielle Pflanzen.
Aquariumpflanzen halten zwar das Wasser recht sauber, trotzdem muss ein regelmäßiger, meist anteilmäßiger Wasserwechsel durchgeführt werden.