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Typische Pflanzen im Terrarium

Pflanzen in einem Terrarium dienen der Zierde und der Nachgestaltung des natürlichen Lebensraumes der enthaltenen Tiere.

Natürlich richtet sich die Pflanzauswahl nach dem Lebensraum, der benötigt wird, z.B. ein tropisches Regenwaldterrarium oder eines für einen Wüstenbewohner.  ...



Als Pflanzen in Frage kommen Bromelien, Farne, Moose, Kletterpflanzen, Sukkulente (ohne Stacheln), Tillandsien,  und typische kleine Regenwaldpflanzen, aber auch Kunstpflanzen. Wichtig ist, dass diese Pflanzen ungedüngt sind, denn zum Teil werden sie an- oder sogar aufgefressen. Am besten besorgt man sich von jeder Pflanze zwei Exemplare. Da die meisten angefressen werden, kann man sie so austauschen und eine Pflanze kann sich immer mal wieder erholen. Viele Pflanzen sind sogar wichtig für die Tiere, denn sie enthalten Vitamine und Mineralien. Die meisten Echsen lieben Katzengras. Es sollte im Topf bereitgestellt werden.

Für größere Terrarien eignen sich Exoten wie Hibiskusbäume und Sträucher, Yuccas, Mango-, Papaya- und Bananenbäume.

Für ein Wüsten- und Trockenterrarium eignen sich Sukkulente, wie Agavengewächse, Mittagsblumengewächse, Lebende Steine, Kaktusgewächse, Dickblattgewächse, Ananasgewächse (Bromelien), Wolfsmilchgewächse (Euphorbien) und einige Liliengewächse wie die Aloe und Sanseverien.
Für ein tropisches Terrarium (Regenwaldterrarium) eignen sich Moose, Farne, Bromelien und auch Orchideen. Wichtig sind die entsprechende Beleuchtung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. ...



Nur wenn alle Bedingungen stimmen, fühlen sich die Pflanzen wohl und wachsen und gedeihen. Die Bedürfnisse der Tiere sollten bei der Einrichtung eines Terrariums immer an erster Stelle stehen.

Für halbfeuchte Terrarien, also Baum- und Felsenterrarien eignen sich Rankpflanzen, Epiphyten (Aufsitzerpflanzen wie Bromelien und Orchideen) und Pflanzen mit stabilen, bekletterbaren Blättern wie Ficus, Efeutute und Sanseverien.

Wichtig bei der Auswahl ist, dass sich die Terrarienbewohner nicht an den Pflanzen verletzten dürfen. Diese sollten also keine Dornen oder ähnliches aufweisen.

Da einige Terrarienbewohner ihre Pflanzen immer verspeisen oder zerstören, bleiben meist nur noch Kunstpflanzen als Alternative zur Auswahl. Die Auswahl an Dekopflanzen für Terrarien ist groß und es gibt auch eine Menge echt aussehender Exemplare. Sie lassen sich leicht aus dem Terrarium entfernen und reinigen und vertragen auch grobe Behandlungen klaglos.



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