Säuleneibe (Gelbe Säuleneibe) - Pflege

Säuleneibe (Gelbe Säuleneibe) - Pflege

Die Säuleneibe ist eine recht anspruchslose Pflanze. Der Boden darf nicht zu sauer, sehr nass oder aber sehr trocken sein.

Die Säuleneibe liebt lockeren, nährstoff- und  kalkreichen Boden und feuchte Luft. Auch Sand darf enthalten sein. Eiben sind Tiefwurzler.  Besonders frisch gepflanzte Säuleneiben sollte man Anpfählen, damit sie einen festen Stand bekommen. Die Wurzeln benötigen einige Zeit, bis sie der Eibe einen festen Stand verleihen können. Bis dahin sind die Säulen sehr windempfindlich. Eiben sind Pflanzen, die mit ganz wenig bzw. sogar

ohne Sonne auskommen. Sie vertragen auch einen schattigen Standort.  Bei sehr harten Frösten kann es sein, das die Pflanze im Winter zurückfriert. Im Frühjahr treibt sie aber in der Regel problemlos wieder aus. Gießen muss man die Säuleneibe nur bei anhaltender
Trockenheit. Eine Kompostgabe im Herbst oder Frühjahr ist empfehlenswert. Das fördert die Wurzelbildung.

Die Säuleneibe eignet sich prima für immergrüne Hecken, aber auch als Solitärpflanze. Sie kann gut beschnitten werden, da sie auch aus altem Holz gut wieder austreibt. Allerdings braucht es einige Zeit, bis sie wieder zuwachsen (10 bis 15 Jahre). Der Schnitt sollte nicht bei Sonneneinstrahlung erfolgen. Im August wird letztmalig beschnitten. Die Gelbe Säuleneibe wächst in der Jugend schmal säulenförmig und wird mit zunehmendem Alter breiter. Um die Säulenform dann beizubehalten, sollte man die Seitenäste regelmäßig schneiden.

Die Säuleneibe vermehrt man durch Stecklinge. Diese werden vorwiegend von Seitentrieben genommen. Sie wurzeln gut in einem Torf-Sand-Gemisch.

Die beste Zeit, um Säuleneiben zu pflanzen ist im März/April oder von September bis November.
Sind Nadeln und Triebe der Pflanze angefressen, handelt es sich meist um den Dickmaulrüssler. Die Knospengallmilbe sorgt für eine starke Verdickung der Knospen. Oft kann man die Schädlinge noch durch einen Rückschnitt bekämpfen. Manchmal hilft aber einfach nur der Einsatz von chemischen Spritzmitteln.
Vorsicht, Eiben sind in allen Teilen giftig!