Grundlagen der Baumpflege

Grundlagen der Baumpflege

Bäume benötigen alle paar Jahre einen Erhaltungsschnitt, damit gesund und ertragreich wachsen können. Dabei werden zu dicht stehende, scheuernde und sich kreuzende aber auch Konkurrenztriebe sowie altes Astwerk entfernt. Zu den Grundlagen der Baumpflege gehört die Schnittführung. Der Schnitt erfolgt schräg im Abstand von 0,5 bis einem Zentimeter über der Knospe. Um die Entstehung von Zapfen zu vermeiden, darf der Schnitt nicht zu weit von der Knospe entfernt sein.

Wenn zu dicht an der Knospe geschnitten wird, trocknet sie aus. Damit keine Blüten verloren gehen, erfolgt der

Schnitt grundsätzlich nach der Blüte. Man sollte nicht alle Triebe bis auf eine bestimmte Höhe zurückschneiden, ohne die Wuchsform zu beachten. Dadurch entsteht ein Astgewirr, welches nur noch im Außenbereich dicht belaubt ist und die
Blühfreudigkeit lässt deutlich nach. Werden die Grundlagen der Baumpflege beherzigt, könne auch Hobbygärtner gewünschte Erfolge erzielen. Nadelgehölze und Laubbäume sollten nicht geschnitten werden, da sie nach einem Rückschnitt kaum noch neu austreiben oder ihre Wuchsform verlieren. Immergrüne Laub- und Nadelgehölze sollten im Spätherbst mehrmals durchdringend gewässert werden, wenn es nicht ausreichend regnet.

Auf diese Weise können sie sich ausreichend mit Wasser voll saugen und überstehen den Winter so besser. Das Laub verdunstet nämlich auch Wasser, wenn die Wurzeln aus dem gefrorenen Boden keine Feuchtigkeit nachliefern. Dies kann zur Folge haben, dass die Pflanze austrocknet. Düngung ist nicht erforderlich, den meisten Gehölzen genügen im Boden vorhandene Nährstoffe völlig. Zu den wichtigen Grundlagen der Baumpflege gehört die sogenannte Baumscheibe. Nach dem Einpflanzen wird der Boden im Bereich der Pflanzgrube geglättet und mit einem ringförmigen Erdwall umgeben. Das erleichtert dem Baum die Eingewöhnung am neuen Standort.