Pflege von Ampelpflanzen

Pflege von Ampelpflanzen

Ob man mit Ampelpflanzen Erfolg hat, hängt in großem Maß davon ab, wie viel Planung und Arbeit man zu Beginn investiert. Wirkungsvolle Arrangements erfordern einen gewissen Aufwand.

Blumenampeln aus Draht und entsprechende Einsätze gibt es in einer großen Auswahl. Wenn Sie eine große Blütenfülle anstreben, können Sie einen einfachen Korb und einen zweckmäßigen Einsatz verwenden. Hängekörbe wirken dicht bepflanzt am besten, deshalb sind die Anforderungen an das Substrat hoch. Fügen Sie etwas Langzeitdünger bei, dies erleichtert die Pflege während der Blütezeit. Gut geeignet für eine Blumenkugel sind Pflanzen, die sich von Natur aus

buschig entwickeln.

Ein gutes Substrat gibt Pflanzen nicht nur Halt und Standfestigkeit, sondern erfüllt noch einige andere Anforderungen, die Voraussetzung für ein gutes Wachstum sind. Sauerstoff ist ein wichtiges Element in der Pflanzenernährung, deshalb muss ein Substrat über genügend luftgefüllte Poren verfügen. Weiterhin sind eine hohe Wasserspeicherfähigkeit und gutes Puffervermögen gegenüber Säuren nötig.

Die Gefäße der Ampelpflanzen enthalten eine verhältnismäßig geringe Menge Substrat, das rasch austrocknet, vor allem wenn sich die Pflanzen im Wachstum befinden und große Mengen Wasser aufnehmen. Zudem ist das Substrat in Gefäßen in der Regel wärmer als der Boden im Freiland und trocknet daher bei Hitze rascher aus. Achten Sie auch beim Gießen darauf, dass das Gießwasser für kalkempfindliche Pflanzen nicht zu hart ist, gießen Sie am besten mit Regenwasser. Versorgen Sie Ihre Pflanzen morgens mit Wasser, damit sie in der Hitze der Mittagssonne nicht austrocknen.

Alle Pflanzen brauchen Nährstoffe. Im Handel sind zahlreiche Sorten Dünger erhältlich: speziell für Blumen. Befolgen sie beim Düngen stets die Anweisungen des Herstellers. Eine Überdosierung kann für Ihre pflanzen tödlich sein, bei einer zu geringen Dosierung gedeihen sie nicht optimal.
href="../../gartenpflege/duenger/fluessigduenger-vorteile.html">Flüssigdünger und lösliche Dünger in Pulverform entfalten ihre Wirkung rasch, weil die pflanzen sie schnell aufnehmen können, müssen jedoch wegen ihrer nur kurzzeitigen Wirkung regelmäßig verabreicht werden. Man sollte sie während der Wachstumsperiode anwenden und die Gaben nach und nach reduzieren, sobald der Höhepunkt des Wachstums überschritten ist.

Das Entfernen welker Blüten bei Ampelpflanzen erfüllt mehrere Zwecke: Die Pflanzen sehen schöner aus und es wird abgestorbenes Material entfernt, das leicht von Pilzen befallen werden kann. Außerdem verhindert das Ausputzen, dass die Pflanzen Energie in die Produktion von Samen anstelle von Blüten stecken, und es fördert das Wachstum neuer Triebe. Bei vielen Ampelpflanzen, etwa Fleißiges Lieschen und Petunien, können Sie die welken Blüten ganz einfach mit den Fingernägeln auskneifen, bei Geranien und Patiorosen ist eine scharfe Schere notwendig.

Viele Ampelpflanzen sind nicht vollständig winterhart und können bei großer Kälte schwere Frostschäden erleiden oder sogar absterben. Die Wurzeln kann man warm halten, indem man den Topf gut isoliert. Mit nur wenig Pflegeaufwand können viele Ampelpflanzen den Winter überstehen und erneut blühen. Begonia semperflorens, Fuchsien, Geranien und Hängepetunien kann man an einem hellen Ort bei einer Temperatur von minimal 5 Grad Celsius überwintern.

Gießen und Düngen

Ampelpflanzen verschönern Ihren Balkon/Terrasse. Für eine Blumenampel sollte man hängende Pflanzen verwenden. Es sieht einfach schöner aus, wenn die Pflanzen ringsherum um die Ampel wachsen. Nicht jede Pflanze kann man in eine Blumenampel pflanzen. Sie sollte Wind, Regen aber auch starke Sonne vertragen

können.

pflanzung_flAmpelpflanzen zu gießen ist schon eine Kunst für sich. Erstmal sollte darauf geachtet werden, dass man die Blumenerde nicht bis zum Rand einfüllt. So hat man immer noch Luft für das Gießwasser.

Ampelpflanzen sind oft sehr schlecht zu gießen, da sie etwas höher angebracht sind. Man versucht mit Mühe und Not an die Pflanzen heranzukommen und dann gießt man ohne zu sehen wie viel Wasser schon an der Pflanze ist. Hier ein kleiner Tipp, für Pflanzen die mit sehr wenig Wasser auskommen. Nehmen sie ein paar Eiswürfel und legen sie die in die Töpfe hinein. Das Eis schmilzt ganz langsam und so werden die Pflanzen nicht mit Wasser ertränkt sondern bekommen die Flüssigkeitszufuhr behutsam.

Man kann auch eine kleine leere Kunststoffflasche verwenden. Entfernen sie den Boden der Flasche und stecken sie die Schrauböffnung an die Wurzeln der Pflanze. Somit haben sie sich einen Trichter gebaut und können somit die Pflanze problemlos gießen. Das Wasser kommt direkt an die Wurzeln und berühren die Pflanzen nicht.

Die Pflanzen sollten alle 2-4 Wochen im Sommer schwach gedüngt werden. Egal ob mit Flüssigdünger, Düngestäbchen oder mit Naturdünger.