Schöne einheimische Laubbäume und Nadelbäume

Schöne einheimische Laubbäume und Nadelbäume

Den gestalterischen Möglichkeiten im heimischen Garten sind dank der reichhaltigen Artenvielfalt so gut wie keine Grenzen gesetzt. So liebt es der eine, wenn zum Beispiel schöne einheimische Laubbäume und Nadelbäume die Optik des Gartens verschönern.

flieder4_flAndere hingegen ziehen es stattdessen vor, ausschließlich Blumen und niedrigwachsende Sträucher anzupflanzen.

Frei nach dem Motto: „Erlaubt ist, was gefällt“, erstrahlen nach einem gewissen Arbeitsaufwand die Außenanlagen in prunkvoller Blütenpracht und sattem Grün.

Wenn es aber darum geht, schöne einheimische Laubbäume und Nadelbäume

anzupflanzen, so ist eine gewisse Sorgfalt stets unerlässlich. Denn nicht jede Sorte fühlt sich unter den lokalen Gegebenheiten (Boden- und Klimaverhältnisse) im Garten gleichermaßen wohl.

„Duftende“ Eyecatcher und blühende Schönheiten

„Wenn der weiße Flieder wieder blüht…“ – nicht nur aufgrund dieses beliebten Volksliedes erfreut sich der Flieder hierzulande einer wachsenden Beliebtheit. Überhaupt ist der weiße oder der violette Flieder bzw. der Schmetterlingsflieder ein echter Blickfang in jedem Garten und in jeder Parkanlage.

Darüber hinaus lädt auch der Zierapfelbaum mit seinen leuchtend weißen oder hellrosa Blüten zum Bestaunen ein. Insbesondere diese Laubbaumarten – der Flieder und der Zierapfel – betören noch dazu durch ihren bemerkenswerten Duft. Ähnlich wie die Zierkirsche, die ebenso durch ihre wunderschönen Blütenstände während des Frühlings begeistert.

Die Vor- und Nachteile bestimmter Laub- und Nadelbäume

Zu den bekanntesten einheimischen Baumarten zählt sicherlich der Ahorn. Zahlreiche Zierformen sind mittlerweile im gut sortierten Fachhandel erhältlich. Besonders das bräunlich-rote Laub fällt sogleich ins
Auge.

Wissenswert ist, dass es heute sogar einige höchst attraktive Zwergwuchsarten des Ahornbaumes gibt. Die Ulme besticht vor allem durch ihre schön gefärbten Blätter sowie den wohlgeformten, meist sehr schlanken Stamm.

Daneben sind es auch zahlreiche Nadelbaumarten, die in (fast) jeden Garten gehören. Bevor man sich jedoch letztendlich für die Anschaffung von Fichten oder einigen speziellen Tannenarten entscheidet, sollte man sich im Vorfeld darüber informieren, welche diesbezüglichen Sorten am wenigsten krankheitsanfällig sind.

Dank moderner Zuchtverfahren sind heute durchaus auch Nadelbäume erhältlich, die eine gewisse Resistenz gegen Schädlings- und Pilzbefall aufweisen. Bei Zedern wiederum verhält es sich so, dass schon vor deren Anpflanzung im heimischen Garten eine möglichst geräumige Fläche „reserviert“ werden sollte. Denn die Zeder an sich zeichnet sich durch einen vergleichsweise hohen Platzbedarf aus.

Schmackhaft, optisch ansprechend und meist wohlduftendkoreatanne2_fl

Apfelbäume wirken vor allem im Frühling durch ihre wunderschöne Blütenpracht überaus attraktiv. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie immer häufiger in unseren Gärten, aber auch an Wegrändern oder in Parks zu sehen sind.

Ein Apfelbaum kann durchaus eine Höhe von bis zu zehn Metern erreichen. Wenn im Sommer endlich die Früchte reif sind, bereitet es alljährlich ein großes Vergnügen, auf einer Bank unterhalb des schmucken Baumes die köstlichen Früchte zu genießen.

Des Weiteren sind hierzulande auch Kirschbäume oder Weißdorn stets gern gesehene Gewächse. Vor allem Kirschbäume sind äußerst dekorativ und versprechen in jedem Sommer aufs neue herrlich schmackhafte, leuchtend rote Früchte. Bei so viel Genuss ist es natürlich eine Freude, buchstäblich „die Früchte der Arbeit“ in aller Ruhe genießen zu können.

Beim  schönen Weißdorn

hingegen handelt es sich um ein Gewächs, das zwar durch reichen Blütenbewuchs punktet. Aber es ist hierbei auch eine gewisse Vorsicht geboten. Denn die Dornen haben es mitunter in sich. In jedem Fall lässt sich der Weißdorn sehr gut auch als Heckenpflanze nutzen und dient dementsprechend als schmucke Wegrand- oder Grundstücksbegrenzung.

Wenn der Weißdorn in regelmäßigen Abständen geschnitten wird, kann man sicher sein, dass die Hecke über kurz oder lang zu einem vollen, sehr ansehnlichen „Sichtschutz“ heranwächst.