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Ginkgobaum - Pflege, Pflanzen, Schneiden

Der Ginkgo (bzw laut der neuen Rechtschreibung eigentlich Ginko) ist mittlerweile eine sehr bekannte Pflanze, der man auch gewisse Heilkräfte zuschreibt. Auch als eine Art Glücksbringer wird er gern verschenkt.

Abstammung und ein bisschen Geschichte

Heimisch ist der Ginkgo in China, auch ...



wenn er heute weltweit angepflanzt wird. Man bezeichnet ihn gern als "lebendes Fossil", da er der letzte "Überlebende" einer ausgestorbenen Pflanzenart ist.

In China wurde er wegen seiner Samen angepflanzt, aber auch wurde er als Tempelpflanze gesetzt. Von holländischen Seefahrern wurde er dann in unsere westlichen Gefilde gebracht, wo er um 1700 herum dann als Zierpflanze Verwendung fand, da er sehr schöne fächerartige Belaubung aufweist. Er wirft wie viele Laubbäume im Herbst seine Blätter ab, deren Verfärbungen bis dahin den Garten auch zieren. Die Blüten sind kätzchenartig und daher nicht so auffällig wie bei anderen Laubbäumen, aber dennoch hübsch anzusehen.

Standortwahl und Pflege

Der Ginkgo gilt als sehr pflegeleichte Pflanze, weshalb er nicht nur im ...



heimischen Garten, sondern auch in öffentlichen Anlagen gern gepflanzt wird.

Zudem ist er platzsparend, da er gerade und schlank nach oben wächst und erst mit zunehmendem Alter eine ausladende, schöne Krone bekommt.

Der Gingko mag einen hellen, sonnigen Standort, er kann aber auch im Halbschatten gepflanzt werden. Der junge Ginkgo ist frostempfindlich, legt aber auch das im Alter ab. Dennoch sollte er, wenn er als Kübelpflanze gehalten wird, auch eine solche frostfrei untergestellt werden im Winter, da das Wurzelwerk dann nicht so geschützt ist wie bei "richtig" eingepflanzten Pflanzen im Freien.

Auch möchte der Ginkgo nicht sehr viel gegossen werden, wie die meisten Pflanzen. Auch hier würde das Wurzelwerk sonst zu faulen beginnen, dennoch sollte die Erde immer ein wenig feucht sein. Es empfiehlt sich zudem, ein Substrat dazuzugeben, das zu 2/3 aus Erde und zu 1/3 aus Sand besteht, welches auch immer leicht feucht gehalten werden sollte. Zwischen März und Oktober kann man den Ginkgo mit handelsüblichem Dünger düngen.

Besonders, wenn man einen Ginkgo aus einem Samen ziehen möchte, sollte man auf einen sonnigen Standort achten und die Erde immer feucht halten, damit der Samen keimen kann. Wenn die kleinen Keimlinge etwa 15cm groß sind, sollte er in einen Topf umgesetzt werden, dessen Erde ein wenig mit Sand vermischt ist. Im Frühling kann man den Ginkgo dann in den Garten umsiedeln oder auch auf die Terrasse stellen.

Der Schnitt

Eigentlich benötigt der Ginkgo keinen besonderen Schnitt, da er gerade wächst und die Schatten spendende, breite Krone meistens sehr willkommen ist.

Es bietet sich allerdings an, neue Austriebe zu schneiden, damit der Ginkgo schön gerade nach oben wächst und so seinen ganzen Charme einsetzen kann.

Wer seinen Ginkgo beschneiden will, sollte auch vorher bedenken, dass der Baum den gesetzten Schnitt mit stärkeren Trieben ausgleichen wird. So kann man natürlich den Wuchs der Krone ein wenig beeinflussen und die Krone noch majestätischer gestalten, wenn man es möchte. Empfehlenswert ist es nicht, da diese schon sehr schön wächst. Wenn ein Ast irgendwo stört, ist er genauso zu entfernen wie bei einem anderen Laubbaum.



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