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Koreatanne - Pflege, Pflanzen, Krankheiten

Die Korea-Tanne ist in deutschen Gärten sehr beliebt. Sie überzeugt durch ihren schönen Wuchs und die tolle Farbe ihrer Nadeln. Die Tanne wächst kompakt und ist gerade auch für kleinere Gärten gut geeignet.

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Koreatanne wird etwa 6 Meter hoch.

Ihr Wuchs ist kegelförmig. Die Seitenäste wachsen fast waagerecht. Die dicht sitzenden, dunkelgrünen Nadeln mit ihrer auffallend silbrig-weißen Unterseite tragen zur Attraktivität des Baumes bei. Schon in jungen Jahren bilden sich bei der Koreatanne die violettpurpurnen Zapfen aus. Sie sitzen ab etwa September bis in den Winter hinein aufrecht auf den Zweigen. Die ersten Zapfen können schon bei einer Baumhöhe von 150 cm erscheinen.

Standort

Eine Stellung als Solitär ist für die Koreatanne am besten. So wirkt sie am edelsten und am auffälligsten. Der Standort sollte sonnig sein. Auch lichter Schatten wird vertragen. Wichtig ist, dass der Baum windgeschützt steht. Die Tanne ist sehr gut winterhart, allerdings spätfrostgefährdet.

Pflanzsubstrat




/>Das Pflanzsubstrat sollte humos und leicht sauer sein. Auch leichte Kalkböden werden recht gut vertragen. Schwere lehmige Böden sind nicht geeignet, ebenso wie stark verdichtete Böden. Die Erde sollte frisch bis feucht sein. Am besten sind sandig-lehmige oder lehmig-tonige Substrate.

Gießen und Düngen

Bei Trockenheit muss die Koreatanne ausreichend gegossen werden. Besonders viel Wasser benötigt sie im Herbst. Staunässe verträgt der Baum aber gar nicht. Besonders gern mögen die Tannen feuchte Luft. Als Dünger eignet sich Tannendünger. Günstig ist, wenn der Boden um den Baum ganzjährig gemulcht wird.

Schneiden

Am besten lässt man die Koreatanne einfach wachsen. Sie entwickelt sich allein zu einem stattlichen, schön gewachsenen Baum. Schnittmaßnahmen sind in der Regel nicht erforderlich. Wenn man schneidet, dann immer nur im grünen Bereich.

Vermehrung

Die Vermehrung der Koreatanne erfolgt über Samen. Diese bekommt man aus den Zapfen. Sie keimen und wachsen langsam.koreatanne_fl

Schädlinge und Krankheiten

Als Schädlinge treten Rindenläuse, Tannentriebsläuse und Wollläuse auf. Man muss den Baum spritzen, um die Schädlinge wieder loszuwerden. Wichtig ist eine frühzeitige Bekämpfung, ehe sich die Schädlinge zu stark vermehren und der Baum ernsthaften Schaden nimmt.

Triebsterben durch Pilzinfektion (Grauschimmelfäule) – Pilz Botrytis cinerea befällt junges, nicht verholztes Gewebe und tötet es ab. Die Triebe welken, hängen schlaff herab und welken. Um dem Pilz vorzubeugen nutzt man chemische Pflanzenschutzmittel. Gegen Neubefall helfen Fungizide. Wichtig ist ein ausreichend luftiger Standort.



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