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Milchstern

Wuchshöhe: Bis 50 cm
Blütenfarbe: meist weiß, mit dunkelgrünem fast gelb gerandetem Innenfleck
Blütezeit: Juli bis September
Vermehrung: Der Hobbygärtner wird nicht aus Samen, sondern mit Tochterzwiebeln vermehren.

Ornithogalum, wie der Milchstern botanisch heißt, gehört zu den Liliengewächsen. Etwa 100 Arten sind bekannt. Die meisten findet man in Afrika. ...



Das bedeutet für unsere Gartenkultur, dass nur wenige Arten winterhart sind. Milchsternzwiebeln können rund und auch eiförmig sein. Die Blätter der meisten Arten zeigen einen hellen Streifen, wie man ihn auch bei vielen Krokussen findet.

Der südafrikanische Milchstern ist eine gern gesehene Schnittblume. Aus seiner 20 bis 30 cm hohen Blattrosette erhebt sich ein 15 bis 50 cm langer Stiel. Der Blütenstand besteht aus 12 bis 13 weißen Sternblüten, die eine pyramidenförmige Traube bilden. Die ca. 2,5 cm großen Blüten duften verführerisch. Aus einer einzigen Zwiebel wachsen bis zu 5 Blütenstände im Abstand mehrerer Wochen.

Standort

Die winterharten Milchsterne eignen sich für alle Gartenteile, wenn man sie in Gruppen zusammensetzt. Einzeln wirken sie wegen ihrer blassen Blüten ...



weniger gut. Dankbar sind sie im Steingarten ebenso wie in Staudenrabatten, vor und zwischen Gehölzen und als Kantenabschluss von Rasenflächen oder Beeten. Dabei ist zu beachten, dass die Pflanzen nach der Blüte einziehen. Der Boden sollte humos- durchlässig sein und die Lage sonnig bis halbschattig. Die Pflanztiefe sollte zehn Zentimeter und der Abstand voneinander ebenfalls zehn Zentimeter betragen. Jetzt werden die Zwiebeln auch aus Holland zur Gartenkultur eingeführt.


Pflege

Im Mai die Zwiebeln 5 bis 6 cm tief einpflanzen, wässern und mit Torf abdecken. Während des Wachstums benötigt die Pflanze viel Wasser. Werden die Pflanzen mit den Jahren blühfaul, vielleicht weil sie zu dicht stehen, gräbt man sie im August aus, hebt sie kühl und trocken auf und pflanzt sie im September oder Oktober wieder ein. Besondere Pflege oder Winterschutz brauchen sie nicht. Manche Arten entwickeln reichlich nichtblühende Nebenzwiebeln, so dass sich oft viel Laub und wenig Blüten ergeben. Deshalb sollte man im Abstand von einigen Jahren im Spätsommer oder etwas früher, wenn die vergilbten Blätter noch zu finden sind, die Bestände ausgraben und nur große, blühfähige Zwiebeln von September bis Oktober etwa zehn Zentimeter tief neu einsetzen. Es lohnt sich selten, die erschöpften zwiebeln bis zum nächsten Jahr aufzuheben. Wem Milchsternblüten besonders gut gefallen, sollte in jedem Frühjahr neue Zwiebeln erweben.

Verwendung

Als Beetpflanze und im Kübel, in einem großen Pflanztopf wächst der Milchstern auf der kleinsten Terrasse. Fast alle Milchsterne sind auch haltbare Vasenblumen.

Extra- Tipp: Die Schnittblumen werden häufig zur Weihnachtszeit in Blumengeschäft angeboten. Noch knospige Blütenstände zu hause frisch anschneiden und in eine Vase stellen.



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