Narzissen-Pflege: Düngen, Krankheiten, richtig pflanzen

Narzissen-Pflege: Düngen, Krankheiten, richtig pflanzen

Narzissen sind schöne Frühlingsblüher, die gut in einer kleinen Gruppe zur Geltung kommen. Diese Pflanzen gibt es mit weißen oder gelben, mit gefüllten oder ungefüllten Blüten.

narzissen2 flFür den Garten eignen sich am besten die herkömmlichen Sorten wie die Osterglocken, die eine Höhe von 30 bis 40 Zentimetern erreichen. Für die Bepflanzung einer Schale sind jedoch auch die niedrig bleibenden Zwerg-Narzissen inzwischen sehr beliebt.

Narzissen richtig pflanzen

Narzissen können ab dem Ende des

Sommers bis in den Herbst hinein gepflanzt werden. Sie werden als Zwiebeln verkauft und sollten nach dem Kauf möglichst bald gepflanzt werden, denn bei ihnen besteht die Gefahr, dass sie bei zu langer Lagerung vertrocknen. Narzissenzwiebeln werden 10 bis 15 Zentimeter tief in die Erde gesteckt. Als Standort ist ein sonniger bis halbschattiger Platz im Garten zu wählen. Die Erde sollte dort gut durchlässig und einigermaßen feucht sein, ansonsten ist in dieser Hinsicht aber nur wenig zu beachten.

Als Frühblüher eignen sie sich auch für Rasenflächen, in diesem Fall sollte der erste Schnitt des Rasens aber nicht zu früh erfolgen, denn die Narzissen benötigen ihr Laub, um darüber Nahrstoffe zu sammeln und in ihren Zwiebeln einzulagern. Soweit möglich,
sollte in diesem Fall der erste Rasenschnitt erst erfolgen, wenn die Blätter der Narzissen schon verwelkt und vertrocknet sind.

Pflege von Narzissen

Narzissen brauchen meist kein zusätzliches Wasser, denn während ihres Wachstums und ihrer Blütezeit ist der Boden meist noch feucht genug. Nach einem sehr trockenen Winter oder während eines Frühlings, in dem es schon frühzeitig sehr warm ist, müssen sie jedoch eventuell zusätzlich gegossen werden. Die Düngung der Narzissen findet am besten direkt nach der Blüte statt, denn dann ist sie am effektivsten. Hierzu kann ein herkömmlicher Langzeitdünger verwendet werden. Im Winter bleiben die Narzissenzwiebeln im Boden, denn sie sind gut frosthart und benötigen daher auch keinen Schutz.

narzissen3 flKrankheiten

Bei den Krankheiten und Schädlingen, die bei Narzissen eine große Rolle spielen, sind vor allem die Zwiebelbasalfäule und die Narzissenfliegen zu nennen. Bei der Zwiebelbasalfäule handelt es sich um eine Pilzerkrankung, die sich durch Pilzsporen ausbreitet und die damit endet, dass die Zwiebeln verfaulen. Diese Krankheit ist daran zu erkennen, dass das Blattwerk der Narzissen sehr viel früher als üblich verwelkt. Eine Behandlung dieser Krankheit ist nicht möglich, daher werden beim Auftreten dieses Pilzes die Zwiebeln am besten so schnell wie möglich aus dem Garten entfernt, damit sich die Pilzsporen nicht noch weiter ausbreiten.

In Gärten, in denen diese Pilzerkrankung aufgetreten ist, können zwar trotzdem wieder Narzissen gepflanzt werden, die Zwiebeln sollten jedoch auf keinen Fall wieder an die gleiche Stelle gesetzt werden, denn sie würden sich sehr wahrscheinlich wieder mit diesem Pilz infizieren.

Bei der Narzissenfliege sind es die Maden, die den Narzissen schaden könnten. Sie ernähren sich von den Zwiebeln der Narzissen, bis sie sie komplett leer gefressen haben und nur noch die leere Hülle übrig ist. Schäden durch Schnecken halten sich bei den Narzissen dagegen

meist in Grenzen und auch Wühlmäuse rühren die Zwiebeln nicht an, denn diese enthalten giftige Substanzen.