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Seite 2 von 2 Narzissen Gerade die etwas kleineren Sorten machen sich auch hervorragend in Blumenkästen. Hier werden sie ebenfalls im September 5-10cm tief in die Erde gesteckt, wobei ein Pflanzabstand von 6-10cm einzuhalten ist. Nach Blühbeginn werden sie dann einmal gedüngt. Es eignen sich besonders die frühblühenden Miniatursorten der 20cm hohen zitronengelben Narcissus lobularis, einer der frühesten Blüher mit 2-3 Blüten pro Stil. Klein aber fein sind ebenfalls die Narcissus triandrus mit der beliebten Sorte April Tears. Hier erscheinen im April hellgelbe kleine Blüten, die eine Krone mit zurückgeschlagenen Blütenblättern bilden. Sie werden 20cm hoch und wirken besonders gut, setzt man sie in ein Ensemble aus ca. 25 Stück.
Narzissen lieben die Gesellschaft von gleichen Sorten und sind auch gute Partner von Tausendschön, Traubenhyazinthen und Tulpen. Sie sind zwar auch als Schnittblumen verwend-bar, hier vertragen sie sich jedoch nicht gut mit anderen Blumen, daß sie ein Gift enthalten. Bevor man sie also mit anderen Blumen in eine Vase stellt, sollten sie 24 Stunden alleine im Wasser stehen, damit das Gift ausgeschwemmt wird. Dann jedoch nicht noch einmal anschneiden, sonst dauert es wieder 24 Stunden! Wer nicht so lange warten möchte, kann auch ein Stück Holzkohle ins Wasser geben, was die giftige Wirkung des Saftes aufhebt. Es gibt auch einige stark duftende Arten, wie z.B. die weiße Cheerfulness White, die gelbe Cheerfulness Yellow, Sir Winston Churchill oder die weiß blühende, mit einem rot-gelben �Kern� versehen Narcissus poeticus Actaea. Die im April blühende Narcissus jonquilla mit 2-6 Blüten pro Stil betört durch einen organgenähnlichen Duft. Sie ist sehr ausbreitungsfreudig. Narzissen sollten in keinem naturbelassenen Garten fehlen, doch Vorsicht: Alle Teile, insbesondere die Zwiebel selbst, sind giftig! von Kerstin Burger
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