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Clematis 'Alba luxurians'

Clematis 'Alba luxurians' gehört zu den italienischen Waldreben. Typisch für diese ist die üppige Blütenfülle, gepaart mit einer ausgesprochenen Unempfindlichkeit und Robustheit. Auffällig für diese Sorte ist ihre ungewöhnliche Färbung. Die vierblättrigen Blüten sind reinweiß mit frischgrünen Spitzen. ...



Zuweilen sind sie rosafarben überhaucht. Die dunklen Staubgefäße heben sich wirkungsvoll ab. Die Blüten sind 4 bis 5 cm groß. Die Clematis zeichnet sich durch eine lange Blüte aus, von Juni bis Ende September.  Sie macht sich sehr vorteilhaft in Kombination mit historischen Rosen, da sie an deren Blütezeit anschließt.

Clematis 'Alba luxurians' bevorzugt einen geschützten, sonnigen Standort. Reine Süd- und Nordlagen sind zu vermeiden. Die Erde sollte humos, locker und ausreichend feucht sein. Beim Pflanzen setzt man den Ballen eine handbreit tiefer als normal. Der Pflanzenfuß muss immer beschattet sein. Man kann Bodendecker darüber setzen, aber die Wurzeln konkurrieren häufig mit denen der Clematis. Auch sind sie im Winter oft blattlos und nicht mehr so ideal. Gleiches gilt auch für vorgesetzte Stauden. Besser ist meist eine etwa 10 cm dicke Mulchschicht. Sie schützt die Wurzeln sowohl vor der Sonne, als auch im Winter vor Kälte und Austrocknung. Die Pflanze muss regelmäßig gegossen werden. Man wartet aber immer so ...



lange, bis die oberste Erdschicht abgetrocknet ist, bevor man erneut gießt. Stehende Nässe muss unbedingt vermieden werden, vor allem im Pflanzkübel. Eine Drainage ist immer sinnvoll. Gedüngt wird im Frühjahr mit organischem oder mineralischen Dünger.

Bei guter Pflege kann die Clematis bis in eine Höhe von 3,5 Metern ranken. Allerdings benötigt sie dafür eine Kletterhilfe. Obwohl die Pflanze kräftig wächst, ist sie für die Haltung im Kübel geeignet.  Clematisranken können sich nur an dünnen Zweigen, Ästchen oder Schnüren festhalten. Bei Stäben oder Pfählen müssen die Triebe angebunden werden.

Clematis 'Alba luxurians' ist sehr winterhart. Sie gehört außerdem in die Rückschnittsgruppe 3. Man schneidet die Pflanzen im November/Dezember an einem frostfreien Tag zurück und zwar kräftig, am besten auf 20 bis 50 cm über dem Erdboden. Das ist typisch für Sorten, die Langtriebe ausbilden, die mit einer Masse von Blüten enden. Wenn man nicht zurückschneidet, führt dies zu eingeschränktem Längenwachstum und zu einem Verkahlen der Pflanze von unten.  Die Clematis bekommt nur noch dünne Triebe, die nur noch schwer Blüten ausbilden.

Vermehrt wird diese Sorte durch Absenker oder Stecklinge.



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