Clematis 'Armandii' (Immergrün)
Clematis 'Armandii' gehört zu den früh blühenden Clematis. Ihr deutscher Name lautet Armands Waldrebe. Es handelt sich um immergrüne Pflanzen. Diese sind meist nicht sehr frostfest. Die Sorte 'Armandii' ist die, welche den Frost am besten verträgt. Das ...Problem ist, dass die Pflanze durch ihre Blätter Wasser transpiriert, besonders natürlich bei Sonneneinstrahlung. Wenn der Boden gefroren ist, wird kein Wasser nachgeliefert. Die Pflanze vertrocknet schlicht und einfach. Bei frostfreier Witterung also das Gießen nicht vergessen!
Die Blüten sind weiß bis cremefarben und duften nach Weißdorn. Sie erscheinen zart, sind aber recht robust. Bei einem guten Standort blüht die Pflanze in Blütentrauben vom zeitigen Frühjahr an viele Wochen lang. Die duftige Blütenfülle ist eine Augenweide. Die Blüten sind recht groß und auffällig.
Mit Rankhilfen werden die Pflanzen 3 bis 5 Meter hoch und breiten sich gut aus. Dazu benötigen sie einen sonnigen und gut geschützten Standort. Der Fuß der Clematis sollte beschattet sein. Das ist vor allem im Winter wichtig, da sie frühzeitig austreibt. Dazu verwendet man am besten Bodendecker. Das Erdreich darf nicht zu feucht sein. Nasse Füße vertragen die Pflanzen nicht. Das Pflanzsubstrat sollte etwas humos sein. Ansonsten stellt Clematis 'Armandii' keine besonderen Ansprüche. Bei ...
Trockenheit muss regelmäßig gegossen werden, jedoch lässt man die oberste Erdschicht vor einer erneuten Wassergabe erst abtrocknen.
Clematis 'Armandii' blüht im Frühling. Sie wird deshalb erst nach der Blüte zurück geschnitten. Man kann die Pflanze aber auch wachsen lassen, ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich. Bei der Rückschnittsgruppe 1 ist ein Schnitt nicht notwendig, es sei denn, einer Vergreisung soll vorgebeugt werden. Dazu schneidet man dann im Juni etwas zurück. So ist Zeit genug, dass die Clematis neue Blüten für das kommende Jahr ausbilden kann.
Vermehrt wird Clematis 'Armandii' über Samen oder Stecklinge. Stecklinge schneidet man zwischen April und Juni. Halbholzige Stecklinge sind am besten. Man steckt sie in ein lockeres Pflanzsubstrat. Gegossen werden muss regelmäßig, aber nicht zu viel. Stehende Nässe ist zu vermeiden. Der Standort sollte hell, aber nicht sonnig sein. Nach etwa 6 Wochen sollten sich Wurzeln bilden.
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