Clematis 'Avalanche' (Immergrün)
Das Besondere an dieser Clematis ist, dass sie immergrün ist. Die Blütenfarbe weiß ist auch eher selten. Die Blüten haben einen Durchmesser von 5 bis 7 Zentimeter. Clematis 'Avalanche' blüht sehr zeitig, schon im März/April. Bei guten Standortbedingungen ...wird die Pflanze 3 bis 5 Meter hoch und breitet sich gut aus.
Der Nachteil der Clematis ist, dass sie nicht winterhart ist. Meist wird sie zwar als solches angeboten, aber nur in sehr milden Gegenden (Weinbauklima) schafft man eine Überwinterung in der freien Natur. Ein Wintergarten eignet sich definitiv besser. Da sich die Clematis gut als Kübelpflanze eignet, ist das in der Regel kein Problem. In jedem Fall sollte die Pflanze sehr geschützt stehen und vielleicht auch besser abgedeckt werden. Trotz Winterschutz ist auf eine gute Luftzirkulation zu achten. An frostfreien Tagen gießt man ab und zu, der Boden darf nie ganz austrocknen.
Clematis ' Avalanche' bevorzugt einen sonnigen Standort. Allerdings benötigt auch sie, wie alle anderen Sorten, einen kühlen Fuß. Der Boden um diesen muss schattig sein. Bodendecker eignen sich dafür am besten. Als Pflanzsubstrat reicht in der Regel normale Gartenerde. Es sollte neutral und kalkhaltig sein. Man pflanzt die Clematis etwa eine handbreit tiefer, als sie ...
im Topf stand.
Der Boden um die Wurzeln darf nicht völlig austrocknen. Besser ist es, ihn immer etwas feucht zu halten. Staunässe ist aber unbedingt zu vermeiden. Ideal ist, wenn man mit dem Gießen wartet, bis die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. Gedüngt wird mit einem Flüssigdünger. Wenn man den Boden mulcht, muss man weniger gießen und düngen.
Clematis ' Avalanche' blüht sehr zeitig im Jahr. Die Blüten befinden sich am Vorjahrestrieb. Man schneidet sie direkt nach der Blüte zurück. Man kann, muss die Pflanze aber nicht zurückschneiden. Clematis ' Avalanche' gehört in die Rückschnittsgruppe 1. Sollte ein Rückschnitt unbedingt notwendig werden, zum Beispiel um ein Vergreisen der Pflanze vorzubeugen, schneidet man ungefähr Ende Mai oder Juni zurück. Der Clematis bleibt dann genügend Zeit, um zu wachsen und neue Knospen für das nächste Jahr anzulegen.
Vermehrt wird die Clematis am besten über Stecklinge. Sie sollten halbholzig sein, also aus dem mittleren Teil der Pflanze geschnitten. Die beste Zeit dafür ist zwischen April und Juni. Man nimmt leichten Boden und stellt das Töpfchen an einen hellen, aber nicht sonnigen Platz. Nach 6 Wochen etwa sind die Stecklinge bewurzelt. Profis vermehren Clematis über Samen.
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