Clematis 'Lasurstern'
Clematis 'Lasurstern' gehört zu den großblumigen Sorten der Waldrebe. Sie ist eine der bekanntesten Clematis-Hybrieden. Ihre Blütenblätter sind dunkel lavendelblau mit gelblichen Staubgefäßen. Sie haben eine ungeheure Leuchtkraft. In der Mitte der 6 Blütenblätter sieht man einen etwas helleren ...Streifen. Die Pflanze blüht erstmals im Mai/Juni und dann noch einmal von August bis September. Die Blüten werden bis zu 20 cm groß.
Clematis 'Lasurstern' passt hervorragend zu hellen und rosa Kletterrosen, macht sich aber auch als Solitärpflanze gut. Sie ist absolut winterhart.
Diese Clematis benötigt einen sonnigen Standort. Eine reine Südlage ist aber zu vermeiden, genau wie eine Nordlage. Die Erde sollte locker, humos und ausreichend feucht sein. Nasse Böden sind zu vermeiden. Clematis ' Lasurstern' benötigt ein Gerüst oder Seile zum Ranken. Dann wird sie 2,5 bis 3 Meter hoch und entsprechend breit. Der Abstand des Gerüsts von einer Wand sollte mindestens 10 cm betragen. Von einer Wand sollte eine Pflanze etwa 50 cm entfernt stehen.
Beim Pflanzen den Erdballen immer eine Handbreit unter die Erdoberfläche pflanzen. Mindestens zwei Augenpaare sollten von Erde bedeckt sein. Der Pflanzenfuß muss beschattet sein. Bodendecker sind dafür gut geeignet. Auch eine dicke Mulchschicht oder Splitt sind günstig.
Gegossen ...
wird regelmäßig. Allerdings lässt man die oberste Erdschicht erst abtrocknen. Gedüngt wird im Frühjahr nur mit Kompost.
Auf Wurzelschädigung reagiert die Pflanze negativ, also Vorsicht, wenn Sie etwas in die Nähe pflanzen! Unverholzte Neutriebe müssen gegen Schnecken gesichert werden, am besten durch scharfkantigen Kies.
Die Clematis friert und trocknet im Winter oberirdisch meist zurück, im Frühjahr treibt sie aber aus der Wurzel neu aus.
Clematis 'Lasurstern' gehört zur Rückschnittgruppe 2, es wird also nicht allzu stark geschnitten. Die beste Zeit ist im November/Dezember. Alle Triebe werden um etwa die Hälfte eingekürzt. Alle 4 bis 5 Jahre ist ein starker Rückschnitt im Winter empfehlenswert. Die Pflanze blüht dann zwar etwas weniger, aber man beugt so einem Verkahlen der Clematis vor. Je mehr vorjähriges Holz an der Pflanze erhalten bleibt, desto größer ist die Möglichkeit, im Frühjahr viele Kurztriebe mit Blüten auszubilden.
Nach der ersten Blüte sind die Samenstände zu entfernen, da sie der Pflanze zu viel Kraft entziehen, die sie für die zweite Blüte benötigt. Man entfernt die Fruchtstände mit dem darunter liegenden Blattpaar. Nach ca. 6 Wochen blüht die Clematis erneut.
Vermehrt wird Clematis Lasurstern über Samen, Stecklinge oder Ableger.
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