Clematis 'Tangutica' Gold- Waldrebe oder Mongolische Waldrebe - Pflege, Schnitt, Pflanzen

Clematis 'Tangutica' Gold- Waldrebe oder Mongolische Waldrebe

Clematis 'Tangutica' ist eine der wenigen gelb blühenden Clematis. Die Blüten sind goldgelb, etwa 3 bis 8 cm groß, sitzen an ca. 15 cm langen Stielen und sind glockenähnlich geformt.

Eine Besonderheit sind die wunderschönen auffälligen Fruchtstände der Pflanze.  Außerdem ist diese Sorte sehr starkwüchsig. Sie kann bis zu 6 Meter hoch klettern, benötigt dazu aber eine Rankhilfe. Die Sorte ist in Deutschland winterhart. Die Gold-Waldrebe blüht erst im Juli. Gelegentlich kommt es zu einer Nachblüte im Herbst. Die Blüten duften leicht nach

Kokosnuss.

Clematis 'Tangutica' benötigt einen halbschattigen, geschützten Standort. Sie mag die Sonne nicht so sehr, vor allem keine Mittagssonne. Ansonsten ist sie ziemlich anspruchslos. Am besten gedeiht sie auf tiefgründigem, sandigem bis lehmigem Gartenboden. Sie liebt Kalk. Wie die meisten Clematis benötigt die 'Tangutica' ausreichend Wasser. Man darf es aber nicht übertreiben. Am besten wartet man ab, bis die Erdoberfläche gut abgetrocknet ist, bevor man erneut gießt. Bei Staunässe ist die Pflanze vor allem
im Winter sehr anfällig für Pilzerkrankungen. Gepflanzt wird die Waldrebe eine handbreit tiefer, als der Ballen hoch ist. Der Fuß der Clematis ist zu beschatten, er darf nicht in der Sonne sein. Entweder nutzt man Bodendecker oder Mulch. Eine etwa 10 cm dicke Mulchschicht ist ausreichend.

Clematis 'Tangutica' gehört zur Rückschnittgruppe 3. Man schneidet sie im November/Dezember kräftig zurück, auf 20 bis 50 cm über dem Boden. Wenn man dies nicht tut, wachsen und blühen sie spärlicher, da sie am neuen Holz blühen. Die Clematis bildet Langtriebe aus, die mit einer Masse von Blüten enden. Wenn man den Rückschnitt nicht durchführt, führt das zu einem eingeschränkten Längenwachstum, einem Verkahlen der Pflanze von unten und sehr dünnen Trieben, die nur noch sehr schwer Blüten ausbilden.
Vermehrt wird Clematis Tangutica durch Senker, Stecklinge oder Samen. Stecklinge sollten halbholzig sein, also aus dem mittleren Teil der Pflanze geschnitten. Die beste Zeit dafür ist zwischen April und Juni. Man nimmt leichten Boden und stellt das Töpfchen an einen hellen, aber nicht sonnigen Platz. Nach 6 Wochen etwa sind die Stecklinge bewurzelt.  Profis vermehren Clematis über Samen.