Clematis 'Warszawska Nike' Warschauer Nacht - Pflege, Schnitt, Pflanzen

Clematis 'Warszawska Nike' Warschauer Nacht

Wie der Name schon sagt, stammt diese Clematis aus Polen. Sie gehört zur Gruppe der großblütigen Waldreben. Ihre samtartig, schillernden dunkelrot-violetten Blüten erreichen einen Durchmesser von 12 bis 14 cm. Auf der Außenseite zeigen sie sich leicht silbrig. Die Farbe ist das dunkelste rotviolett aller Clematisarten. Am besten wirkt die Pflanze mit ihren auffallenden Blüten vor einem hellen Hintergrund. Dann ist auch der Kontrast zu den hellen Staubgefäßen besonders schön. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und September, dann erscheinen unzählige Blüten.

Clematis 'Warszawska Nike' eignet sich auch

gut für die Haltung in Kübeln und Gefäßen. Außerdem gibt sie eine schöne Schnittblume ab. Die Pflanze mag einen sonnigen Standort, kommt aber auch mit schattigeren Plätzen gut zurecht. Sie zeigt mehr Toleranz für schattige Standorte und arme Böden als andere Sorten. Die Clematis mag kalkhaltige Böden ganz gerne. Ansonsten ist es wichtig, dass der Boden nicht zu nass ist. Das Wasser muss gut ablaufen können. Eine Drainage ist bei feuchten Böden empfehlenswert. Nasse Füße verträgt die Pflanze nicht. Während der Blüte muss Clematis ' Warszawska Nike' gut mit
Nährstoffen versorgt werden. Die Wurzeln sollten stets kühl sein. Man muss den Fuß beschatten, entweder mit Pflanzen oder aber mit einer dicken Schicht Mulch. Auch im Winter ist die Beschattung wichtig. Die Clematis wird, im Gegensatz zu anderen Kletterpflanzen, immer eine Handbreit tiefer eingepflanzt.

Wenn möglich, sollte 'Clematis Warszawska Nike' eine Kletterhilfe zur Verfügung gestellt werden. Dann wird sie 2 bis 3,5 Meter hoch. In die Breite geht sie nicht so sehr. Einen Pflanzabstand von 60 cm sollten Sie aber einhalten und das nach allen Seiten.

Clematis ' Warszawska Nike' ist gut winterhart. Man kann sie mit etwas Reisig abdecken, um ganz sicher zu gehen, dass sie den Frost übersteht, aber im Allgemeinen ist das nicht nötig.

Die Pflanze gehört in die Rückschnittsgruppe 3, das heißt, sie muss kräftig beschnitten werden. Die beste Zeit dafür ist im November/Dezember, an einem frostfreien Tag. Es geht aber auch noch das ganz zeitige Frühjahr. Man schneidet bis auf 20 bis 50 cm über dem Erdboden zurück. Die Pflanze bildet Langtriebe aus. Wenn man den Rückschnitt nicht durchführt, führt das zu eingeschränktem Längenwachstum, einem Verkahlen der Pflanze von unten und sehr dünnen Trieben, die nur sehr schwer Blüten bilden.

Vermehrt wird diese Waldrebe über Samen oder Stecklinge.