Frauenfarn und Königsfarn - Pflege
Pflanzen im Garten - Farne & Moose

Frauenfarn und Königsfarn - Pflege

In Europa kommen nur zwei Arten des Frauenfarns häufiger vor, der Gebirgs-Frauenfarn und der Wald-Frauenfarn.

In Deutschland beheimatet ist außerdem der Gewöhnliche Frauenfarm. Allerdings wird der Regenbogenfarn als Zierpflanze angeboten. Der Name kommt von den farbigen Blattwedeln des Farns.
Der Regenbogenfarn verträgt keine direkte Sonne. Er wächst gut in normaler Erde. Die muss gut drainiert sein, weich und reichhaltig.  Die Pflanze benötigt regelmäßig Wasser. Allerdings gießt man erst, wenn die Erde gut abgetrocknet ist. Der Regenbogenfarn reagiert empfindlich auf große Temperaturunterschiede und Staunässe. Alle 3 bis 4 Wochen wird mit normalem Pflanzendünger ...
gedüngt.  Im Frühjahr ist ein Dünger mit reichlich Stickstoff und Kalium ideal.

Der Frauenfarm ist meist eine sommergrüne Pflanze. Die Wedel sind ein- bis dreifach gefiedert. Von der Form her sind die Wedel lanzettlich bis elliptisch. Sie können 100 bis 150 cm lang werden. Die Blattfarbe ist hellgrün bis gelbgrün. Vermehrt wird der Frauenfarn durch Sporen und durch Teilung.

Der Gewöhnliche Frauenfarn ist winterhart und benötigt auch keinen besonderen Schutz im Freiland. Er liebt einen halbschattigen oder schattigen Platz. Der Boden muss gut durchlässig und leicht feucht sein. Er benötigt einen nährstoffreichen Platz. Die Augen müssen mit Erde bedeckt sein. Der Frauenfarm ist eine anspruchslose Pflanze.

Der Königsfarn ist eine große Farnart. Er wächst an lichten Stellen im Bruchwald und an feuchten, schattigen Waldrändern. In Deutschland steht er unter Naturschutz. Der Königsfarn ist ebenfalls sommergrün.
Die Blätter dieses Farns sind bis zu 200 cm lang. Die Wedel sind gestielt und wachsen sehr aufrecht. Die hellgrünen Blattteile sind doppelt gefiedert. Die Sporenträger befinden sich nicht an der Blattunterseite. Sie befinden sich im oberen Bereich der Wedelblätter, den Fiedern. Die Sporen sind auf rasche Keimung ausgerichtet. Sie vertragen keine lange Trockenheit. Im Herbst sterben die oberirdischen Pflanzenteile ab.
Der Königsfarn benötigt sauren, feuchten, torfig-humosen Boden und einen schattigen Platz. Die Bodenansprüche sind recht hoch für einen Farn. Der Königsfarn benötigt viel Feuchtigkeit, er ist auch für sumpfiges Gelände geeignet. Durch das Einarbeiten von Torf kann der Boden aufgebessert werden. Es muss regelmäßig gegossen werden. Trockenheit bekommt der Pflanze nicht. Gedüngt wird am besten mit einem Langzeitdünger.

Der Königsfarn ist gut winterhart und benötigt keinen extra Kälteschutz.
 

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