Kiwipflanze - Schädlinge & Krankheiten an Kiwi

Kiwistrauch mit FruchtWir möchten ja immer mehr exotische Pflanzen in unseren Gärten. Die Kiwipflanze
ist recht beliebt bei uns.

Eigentlich ist die Pflanze recht pflegeleicht, man muss nur einige wenige Dinge beachten um Schädlinge, und Krankheiten nicht an die Pflanze zu lassen.

Es ist ganz normal, wenn die Pflanze zeitweise trockene Blätter bekommt. Da braucht sich niemand Gedanken zu machen. Wenn allerdings die Ranken trocken werden, sollte man reagieren. Das kann passieren, wenn der Ballen zu trocken oder aber

auch zu feucht ist.

Wie beuge ich Krankheiten vor?

Um Schädlinge und Krankheiten vorzubeugen, sollte gute Pflanzenerde verwendet werden.
Gute Humuserde oder Torf ist wichtig gerade für ganz junge Pflanzen. Aber auch wenn man merkt, das die Pflanzen nicht mehr so gut gedeihen, wie sie sollen. Einfach die Pflanze ausgraben und mit guter Erde auflockern, das hilft dann schon oft. Bemerkt man an den Blättern einen Pilzbefall, das heißt, die Blätter bekommen weiße Punkte sowie die Ränder werden kräuselig und braun. Dann sollte man recht schnell handeln, bevor der Pilz weiter Befall von der Pflanze einnimmt. Einfach die befallenen Blätter entfernen.

Schädlinge der Kiwi

Die Kiwi hat eigentlich gar keine Schädlinge. Die größten Schädlinge sind die Katzen.

Kiwibaum pflanzenDer Stamm der Kiwi sondert eine Art Katzenminze ab. Diese Minze lockt die Katzen an und sie reiben sie an dem Stamm. Sind es noch sehr junge und dünne Stämme, können die
Katzen die Wurzeln der Stämme rausreißen. Damit dies nicht passiert, kann man den Stamm mit Maschendraht umwickeln. Auch die Schnecken können junge Pflanzen zerstören. Damit keine Schnecken zu Nahe an die Pflanzen kommen, gibt es Schneckenfallen. Die Tierchen sterben nicht in diesen Fallen, es wird nur Schaden verhindert. Man kann dann die Tierchen an einen geeigneten Platz wieder rauslassen.

Schäden an der Wurzel

Nicht nur oberhalb der Erde, sondern auch an den Wurzeln kann es zu Beschädigungen der Pflanze kommen, was oft fatale Folgen mit sich bringt. Die Wurzelschäden können durch eine sogenannte Staunässe hervorgerufen werden, welche vor allem bei Kiwipflanzen in Kübeln zu beobachten ist. Um diesem Problem vorzubeugen, empfiehlt es sich, den Kübel, in dem die Pflanze sich befindet, am Boden mit ausreichend Löchern zu versehen. So kann überflüssiges Wasser komplikationslos ablaufen und richtet keinen Schaden an der Pflanze an. Auch ein Untersetzer, welcher stets mit Wasser gefüllt ist, kann das Problem sein und sollte regelmäßig kontrolliert werden. Sollten trotzdem Schäden an den Wurzeln auftreten, ist es ratsam die Kiwi auszugraben und mit frischer, leicht sauren Erde neu einzupflanzen.

Mögliche Schäden und Vorbeugen auf einen Blick:
  • Schäden durch Katzen -> woanders pflanzen oder ausreichend schützen
  • Schäden durch Schnecken –> Fallen aufstellen
  • Schäden an den Wurzeln -> Auf Staunässe achten und vermeiden
  • Vitaminmangel -> ausschließlich hochwertige Erde verwenden
  • Pilzbefall an den Blättern -> befallene Blätter sofort entfernen
Die Vorzüge der Kiwipflanze

Bei der üblichen Kiwipflanze handelt es sich um eine sehr einfach zu haltende Pflanzenart, welche wenig Pflege braucht und kaum Feinde hat. Hier ist es

ausschließlich wichtig, sie von eventuellen Feinden, wie Katzen und Schnecken zu schützen und für eine regelmäßige Feuchtigkeit zu sorgen. Die Früchte, welche nach ca. 6 Jahren getragen werden, schmecken lecker und sind gesund zugleich. Auch im Winter ist die Kiwipflanze robust und strotzt Kälte und Frost. Kein Wunder also, dass diese auch für Anfänger optimal geeignet ist und überall für Begeisterung sorgt. Zusätzlich sieht sie toll aus und findet in jedem noch so kleinen Garten einen passenden Platz.

Die Kiwi schneiden

Der Neutrieb muss im Sommer direkt nach der Blüte auf ungefähr 0,5m zurückgeschnitten werden. Wichtig ist es, verblühte Blüten unbedingt dazulassen, da es sich hierbei um die weiblichen Pflanzen handelt, welche wichtig für die Früchte sind. Da die Kiwi eine Pflanze ist, die schnell wächst, sollte der Besitzer diese sowohl im Sommer als auch im Winter gründlich stutzen. Je nachdem, wo die Kiwi gepflanzt wurde, müssen neue Triebe nun am Draht befestigt werden. Im Sommer werden die einzelnen Triebe jedoch nur leicht gekürzt. Im Winter hingegen müssen die Fruchttriebe bis auf zwei Augen abgetrennt werden, sodass neue Früchte wachsen und die Pflanze besser gedeiht.