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Rhododendron

Rhododendren sind eine Gattung aus der Familie der Heidekrautgewächse. Der allgemein geläufige Begriff für Rhododendron ist auch Rosenbaum. Überwiegend sind Rhododendren Sträucher, die immergrün sind. Ausnahmen sind die laubwerfenden Sträucher und Bäume. Rhododendren blühen im April bis Mai.



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Viele Arten der Rhododendren sind giftige Sträucher. Die Giftstoffe befinden sich nicht nur in den Blättern, sondern auch im Nektar bzw. in den Pollen. Einige Fälle der Vergiftung beim Menschen und ebenfalls bei Weidetieren sind bereits bekannt. Die Weidetiere fressen die Blätter, wodurch die Vergiftung Fortgang gegeben wird. Beim Menschen äußern sich die Vergiftungserscheinungen mit verlangsamter Herztätigkeit, schwachem Puls bis hin zum Koma bzw. in ganz schweren Vergiftungsfällen auch Tod. Dies kann der Fall sein bei der Rostblättrigen Alpenrose.

Sind Rhododendren falsch platziert, kann dies zu Erkrankungen der Pflanzen führen, wie zum Bespiel Pilzbefall, Braunwerden der Blätter oder auch Schädlingsbefall. Rhododendren sollten im Halbschatten gepflanzt werden, bei zu wenig Sonne blühen sie schwach bis gar nicht und bei zu viel Sonne vertrocknen sie schnell. Am besten platziert man diese Pflanzen neben Sträuchern oder Bäumen.

Bei der Bodenqualität muss darauf geachtet werden, dass der pH-Wert zwischen 4,5 und 6 liegt, weiter sollte ein saurer, kalkfreier ...



und lockerer Boden verwendet werden. Verstärkter magnesiumreicher und eisenhaltiger Dünger sollte zum Düngen benutzt werden.

Die Rhododendren können zu zwei Jahreszeiten gepflanzt werden, einmal im März bis Ende Mai und zum zweiten Mitte Oktober bis Ende November. Das Pflanzloch bemisst sich nach der Größe dem Wurzelballen. Das Loch sollte man dreimal so breit und zweimal so tief graben, und in dieses Loch eine drei Zentimeter Schicht Rinden legen. Der Aushub sollte im Verhältnis 1:1 mit Moorbeeterde oder Rhododendren-Erde vermischt und wieder in das Loch eingefüllt werden, bis die Pflanze nur noch ein kleines Stück herausragt. Danach muss unbedingt sofort bewässert werden, da Wurzelballen Trockenheit nicht aushalten. Ebenso wenig können sie Staunässe vertragen, daher die Voraussetzung, dass der Boden locker ist. Die Pflanzen müssen regelmäßig bewässert werden.



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