Ceropegia (Sukkulente) - Pflege
Die Ceropegia wird auch Leuchterpflanze oder Leuchterblume genannt. Der Name kommt von der Form der Blüten einiger Arten, z.B. bei Ceropegia sandersonii. Besonders beliebt ist Ceropegia woodii, eine Ampelpflanze.Einige Arten haben Speicherwurzeln oder eine große ...
Speicherknolle. Dort wird Wasser gespeichert. Andere speichern es in den fleischigen Trieben. Es gibt ganzjährig belaubte Sorten und solche, die im Winter einziehen. Die Formenvielfalt ist enorm groß. Die Formen und Farben der Blüten sind sehr unterschiedlich.
Die Ceropegia bevorzugt einen hellen Sonnenplatz, kann aber auch im Halbschatten überleben. Allerdings blüht sie dann seltener. Bei zu wenig Licht werden die Blätter blass und die Abstände zwischen den Blattpaaren werden viel größer. Pralle Mittagssonne verträgt die Pflanze allerdings nicht sehr gut. Sie kommt mit allen Temperaturen in Ihrem Zuhause zurecht. Ob warm oder eher kühl, die Ceropegia toleriert alles, auch trockene Zimmerluft. Ideal sind Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad. Für die Winterpause sind Temperaturen um die 12 Grad geeignet. Sie kann auch ganzjährig im warmen Zimmer zubringen.
Gegossen werden muss nur spärlich. Selbst in der Wachstumsphase, von April bis Oktober, wird nicht viel Wasser benötigt. Ein- bis zweimal pro Woche etwas gießen reicht aus. Alle zwei Wochen kann ...
man mit stark verdünntem Flüssigdünger düngen. Von November bis März ist Ruhezeit, dann wird noch weniger gegossen und nicht gedüngt. Steht die Leuchterblume kühl, kann die Erde fast ganz trocken sein.
Nach der Ruhezeit kann man die Pflanze in Form schneiden. Zu lang gewordene Triebe werden gekürzt. Der März ist auch die richtige Zeit zum Umtopfen. Man benutzt eher flache als tiefe Töpfe. Unten hinein kommt eine Drainageschicht aus Kies, darüber mit Sand vermischte Blumenerde. So ist die Erde gut durchlässig.
Vermehrt wird die Ceropegia durch Stecklinge oder Samen. Die Stecklinge fallen beim zurück schneiden der Pflanze an. Sie können aber auch rund ums Jahr geschnitten werden. Die Schnittwunden sollten einige Tage abtrocknen. Allerdings bildet die Leuchterblume in ihren Blattknoten kleine Knöllchen, die abgenommen werden können. Man legt sie in ein Erde-Sand-Gemisch. Dieses muss leicht feucht gehalten werden. Nach einigen Wochen wachsen daraus neue Triebe. Die Samen werden in flache Schalen mit einem Erde-Sand-Gemisch gelegt und angegossen. Das Substrat nur leicht feucht halten.
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