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Wer Kakteen richtig pflegen will, der muss schon einiges beachten. Zwar sind die stacheligen Pflanzen, die zur Familie der Sukkuliten gehören, recht anspruchslos, dennoch danken sie dem Besitzer eine entsprechende Pflege mit gutem Wachstum und, je nach Art, auch mit ausgefallenen Blüten.
Doch um die Kakteen richtig pflegen zu können, sollte man sich erst einmal darüber informieren, wie sie denn in ihrer Heimat, also den Orten, wo sie natürlicherweise vorkommen, leben. Die meisten Kakteen findet man beispielsweise in Mexiko, einem recht heißen Land. Einige können aber auch gut in extremen Höhenlagen um die 2000 bis 3000
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Meter wachsen. Deshalb sollte man unbedingt beachten, woher die Art, die man sein Eigen nennt, ursprünglich stammt. Generell kann man jedoch sagen, dass die wichtigsten Faktoren für das Gedeihen von Kakteen Licht, der Boden und das Wasser sind.
Sämtliche Kakteen sollten sehr hell stehen. Am besten eignet sich die Fensterbank an einem Fenster, in das kräftig die Sonne scheint. Aber auch draußen halten es Kakteen zumindest in den Sommermonaten gut aus. Allerdings müssen sie hier unbedingt vor Schlechtwetterperioden mit viel Regen geschützt werden. Denn bei zuviel Feuchtigkeit können die Kakteen schnell eingehen. Sollen die Kakteen im Gewächshaus untergebracht werden, ist es wichtig, dass dieses über ausreichende Belüftungsmöglichkeiten verfügt.
Andernfalls entstehen hier extreme Temperaturen, die auch den hitzegewöhnten Kakteen nicht unbedingt förderlich sind. Oft kommt es dann zu so genannten Vergeilungen. Das heißt, die Kakteen bilden extrem dünne und lange Triebe aus, die nicht nur unschön anzusehen sind, sondern auch noch schädlich für die Gesundheit der Pflanze sein können. Mitten im Raum oder gar in einem Regal wird ein jeder Kaktus eingehen, da hier viel zu wenig Licht herrscht. Solche Plätze sollten also gemieden werden. Ist man sich unsicher, kann man auch mit speziellen Lichtmessern die Lichtverhältnisse am voraussichtlichen Standort messen. So findet man schnell heraus, ob dieser geeignet ist, oder nicht.
Aber auch der Boden, in dem Kakteen gepflanzt werden, ist von entscheidender Bedeutung. So sollte man Gartenerde mit durchlässigen Schichten wie Sand, Kies oder Tonscherben mischen. Wichtig dabei ist, dass die Erde keinen zu großen Teil ausmacht und der Boden sehr gut luft- und wasserdurchlässig ist. Man kann zwar auch die im Handel erhältliche Kakteenerde nutzen, doch ein Mischen mit Sand oder Kies ist deutlich empfehlenswerter.
Beim Gießen muss man unbedingt darauf achten, nicht zu viel des Guten zu tun. Denn wie viele Kakteen sind schon von überfürsorglichen Blumenliebhabern wahrhaftig ertränkt worden? Dabei sollte man natürlich wissen, dass Staunässe für Kakteen tödlich ist. Diese lässt die Wurzeln verfaulen und die Fäulnis zieht sich schnell über die ganze Pflanze hinweg. Damit ist sie dann unwiderbringlich verloren. Generell gilt, im Winter sollten Kakteen am besten gar nicht gegossen werden. Ein kühler, aber trotzdem heller Standort eignet sich zum Überwintern der Kakteen dabei am ehesten. In den Monaten März bis April, je nach Witterungsbedingungen, sollte man dann langsam wieder beginnen, die Kakteen zu gießen. Aber erst einmal reichen wirklich wenige Schlucke Wasser aus. Sinnvoll ist es auch, die Erde ruhig einmal richtig durchtrocknen zu lassen, bevor sie erneut gewässert wird. So können Kakteen auch durchaus ein paar Wochen, sogar Monate vollständig ohne Wasser auskommen. Deshalb sollte man im Urlaub auch nicht unerfahrene Menschen mit dem Gießen von Kakteen beauftragen. Besser ist es, man gießt einmal vor der Abreise und dann wenn man wieder ankommt. Sonst sind die Kakteen im Urlaub ertränkt worden.
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