Cleistoactus-Pflege: strausii, winteri, baumanii

Cleistoactus-Pflege: strausii, winteri, baumanii Der Cleistocactus, im Deutschen Silberfackelkaktus, ist ein aus Südamerika stammender Wüstenkaktus, der in einer Vielzahl von Arten sowohl als stehender, hängender oder kriechender Säulenkaktus vorkommt. Die Säulen des Cleistocactus können bis zu 1,3 m groß werden. Sie haben längliche, schmale, rote Blüten, die sich nicht vollständig öffnen.
  • Cleistocactus strausii:
Cleistocactus strausii wird auch Silberkerze genannt. Dieser Name stammt daher, dass die grüne, aufrecht stehende Kaktussäule von weißlichen oder silbergrauen Borsten bedeckt ist. Die Seitentriebe wachsen direkt an der Basis aus dem Stamm. Cleistocactus strausii blüht erst nach 10 – 15 Jahren. Die bis

zu 12 cm langen Blüten sind nach 5 – 6 Tagen verblüht.
  • Cleistocactus winteri
Der cleistocactus winterii wird auch Gold-Bürstensäulenkaktus genant. Dieser aus Bolivien stammende Kaktus wächst strauchartig mit hängenden oder kriechenden Trieben. Er hat dünne, biegsame, goldgelbe Dornen. Die bis zu 6 cm langen Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 5 cm bleiben mehrere Tage geöffnet.
  • Cleistocactus baumanii
Cleistocactus baumanii kommt sowohl als niedrig bleibende als auch als hochwachsende Art vor. Er hat große, auffällige, rote Blüten, die auch schon an jungen Pflanzen erscheinen.

Pflege des Silberfackelkaktus

Gepflanzt wird der Cleistocactus entweder in spezielle Kakteenerde oder man mischt Erde und Sand im Verhältnis 2:1. Junge Pflanzen wachsen noch schneller. Daher sollten sie jedes Jahr umgetopft werden. Bei älteren Pflanzen reicht es sie alle zwei bis drei Jahre umzutopfen.

Als Wüstenkaktus braucht der Cleistocactus einen hellen, sonnigen Platz. Damit er schön gleichmäßig wächst, sollte man den Topf des Cleistocactus ab und zu drehen, allerdings nur, wenn er gerade keine Knospen oder Blüten hat. Im Sommer kann er auch gut auf den Balkon oder die Terrasse gestellt werden. Auch im Winter braucht er einen hellen Platz, der dann aber kühler sein sollte. Die Temperatur des Winterquartiers sollte zwischen 10° C und 13° C liegen..

Von Februar bis Oktober wird der Cleistocactus regelmäßig, aber mäßig gegossen. Die Erde darf zwischen den Gießvorgängen ruhig leicht antrocknen. Staunässe sollte vermieden werden. Im Winter wird er nur so viel gegossen, dass die Erde nicht ganz austrocknet.

Vom Frühjahr bis zum Herbst sollte der Cleistocactus einmal wöchentlich mit speziellem Kakteendünger gedüngt werden. Im Winter
wird er nicht gedüngt.

Während der Wachstumsperiode sollte der Cleistocactus regelmäßig mit Wasser besprüht werden.

Schneiden muss man den Cleistocactus normalerweise nicht. Es sei denn, man möchte Stecklinge für die Vermehrung gewinnen. Dann schneidet man, am besten im Frühling, Seitentriebe direkt am Boden ab. Die so gewonnenen Stecklinge muss man erst antrocknen lassen. Hierbei ist etwas Fingerspitzengefühl nötig: Einerseits soll die Schnittfläche abtrocknen, andererseits soll der Steckling nicht eintrocknen. Dann setzt man ihn in Kakteenerde ein, feuchtet diese an und stülpt eine Plastiktüte darüber. In einem feucht-warmen Klima bewurzeln die Stecklinge schneller und besser. Der Cleistocactus kann aber auch aus Samen gezogen werden. Die Samen werden nur leicht mit Erde bedeckt und keimen bei Temperaturen um 20° C innerhalb von 14 – 28 Tagen.

Krankheiten und Schädlinge

Der Cleistocactus ist bei richtiger Pflege nicht sehr anfällig für Krankheiten oder Schädlinge.
Krankheiten sind meist Folgen von Pflegefehlern.
  • zu viel Wasser, Staunässe: Es entstehen braun oder schwarz verfärbte, faulende Stellen auf den Kakteensäulen. Abhilfe: Weniger gießen, Staunässe vermeiden.

    Sind die Stellen klein genug, kann man sie mit einem scharfen Messer herausschneiden.
  • Falscher Standort mit zu wenig Sonne: Durch zu wenig Sonne verblasst die Pflanze. Abhilfe durch einen hellen, sonnigen Standort.
  • Wollläuse: Wollläuse erkennt man an den feinen weißen Gespinsten, die die Insekten produzieren. Die Pflanze isoliert stellen bis sicher alle Schädlinge entfernt sind. Sonst besteht die Gefahr der Ausbreitung auf andere Pflanzen. Zur Bekämpfung die Wollläuse mit einer Pinzette von der Pflanze abzupfen. Anschließend mehrmals, über mehrere Wochen verteilt, auf noch vorhandene Schädling kontrollieren, da man in der Regel nie auf Anhieb alle erwischt.
Steckbrief & Wissenswertes
  • Höhe etwa 100cm
  • Breite bis zu 30cm
  • Temperatur 16-24 Grad Celsius
  • Direkte Sonne
  • Kaktus
Der Silberfackelkaktus stammt aus Bolivien und ist mit seinen aufrechten, zylindrischen Stämmen eine auffällige Pflanzengestalt. Man kennt etwa 50 verschiedene Arten der in Südamerika beheimateten Gattung Cleistocactus.

Die Stämme werden ca. 100cm hoch, aber aber nur 7,5cm dick. Meistens bilden sie einen bis zu 30cm breiten Horst. Ihre hellgrüne Oberfläche ist dicht mit borstigen, weißen Stacheln bedeckt, die dem Kaktus ein silbriges Aussehen verleihen. Im Sommer erscheinen rote Röhrenblüten.

Pflege: Der Silberfackelkaktus gedeiht am besten bei 16- 24 Grad Celsius in voller Sonne. Drehen Sie die Terrakotta-Töpfe regelmäßig, da sich die Pflanzen sonst dem Licht zuneigen. Gießen Sie sparsam, und düngen Sie während des Wachstums 14täglich. Zur Überwinterung stellt man die Pflanzen in einen nur 10 Grad Celsius warmen Raum und gießt nur soviel, dass das Substrat nicht völlig austrocknet.