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Bougainvillea - Pflege, Pflanzen, Überwintern

Die Bougainvillea gehört zu den Wunderblumengewächsen. Bei guter Pflege bildet die Pflanze meterlange Ranken. In unseren Breiten ist sie allerdings nicht winterhart. Man kann sie draußen einpflanzen, dann aber nur direkt an einer Südwand und unter einem breiten Dachüberstand, der sie vor Regen schützt. So bekommt ...



sie die Wärme vom Mauerwerk und ist gut geschützt.

Standort und Pflanzsubstrat

Wir gehen hier von Kübelhaltung aus, da die Bougainvillea  in der Regel so kultiviert wird. Die Pflanze benötigt einen sehr sonnigen und geschützten Platz, nur so blüht sie ordentlich. Sie braucht viel Sonne und viel Wärme. Besonders muss sie vor Regen geschützt werden. Durch die mechanische Belastung fallen die Blätter ab.

Gießen und Düngen

Gießen muss man die Bougainvillea  nur wenig. Das Pflanzsubstrat darf allerdings nicht vollständig austrocknen. Gießen muss man mit viel Fingerspitzengefühl. Gießt man zu viel, wachsen die Triebe, aber die Blüten bleiben aus. In der Blütezeit benötigt die Pflanze viele Nährstoffe. Deshalb muss während der Blüte viel ...



gedüngt werden. Am besten verwendet man handelsüblichen Flüssigdünger für Blühpflanzen und düngt damit alle 1 bis 2 Wochen.

Schneiden

Die Bougainvillea blüht am Neutrieb. Der Rückschnitt erfolgt am besten bei Austriebsbeginn im zeitigen Frühjahr, Anfang Februar bis März.  Dabei werden radikal alle von den Haupttrieben abgehenden Seitentriebe (Blühtriebe) vollständig direkt am Ansatz zurück geschnitten. Nur so erhält man möglichst viele und kräftige neue Blütentriebe.

Ansonsten verträgt die Bougainvillea jeden Schnitt. Deshalb kann man ihr jede Form geben. Je mehr die Pflanze verholzen soll, desto weniger darf geschnitten werden. Im Sommer kann man lange Triebe einfach einkürzen. Dadurch bilden sich besonders viele reich blühende Kurztriebe.

Überwinterung

Die Bougainvillea wird vor den ersten Nachfrösten eingeräumt. Zuvor schneidet man sie stark zurück. Das muss nicht sein, spart aber im Winterquartier Platz.

Die Überwinterung erfolgt bei Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad Celsius. Eine niedrige Temperatur im Winterquartier ist günstig für die Blütenbildung im Frühjahr. Eine dunkle Überwinterung ist möglich, allerdings fallen dabei die Blätter ab. Ab Februar, nach dem Schnitt, stellt man die Pflanze wieder warm und hell. Ein Südfenster ist gut geeignet. Sobald die ersten Blätter ausgetrieben sind, düngt man auch wieder und gießt mehr. Nicht zuviel gießen!

Krankheiten und Schädlinge

Wenn die Blätter gelb werden, liegt das oft daran, dass Eisen fehlt. Eisendünger schafft da Abhilfe. Ab und zu werden die Pflanzen von Weißen Fliegen, Blattläusen und Roten Spinnen heimgesucht.



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