Fuchsie Pflege und Überwintern Die Fuchsie gehört wie auch der bei uns beheimatete Olivenbaum, Zitronenbaum, Orangenbaum und Affenbrotbaum zur Gruppe der klassischen Kübelpflanzen, kommt aus Mittel-, und Südamerika und ist eine der beliebtesten Balkonpflanzen. Entdeckt wurde die Fuchsie vor rund 400 Jahren vom Missionar sowie Botaniker Charles Plumier und beschrieben. Die neu entdeckte Pflanzenart erhielt von ihm anschließend den Namen Fuchsie nach Leonhart Fuchs, einem deutschen Botaniker. Weltweit werden über 20.000 Fuchsien-Sorten gezüchtet und erreichen eine Höhe von bis zu 15 Metern. Die Anbaugebiete der Fuchsie sind
neben Mittel-, und Südamerika auch England, Irland und Mitteleuropa.
Pflege der Fuchsie
Die meisten Fuchsien-Arten fühlen sich an schattigen bis halbschattigen Plätzen am wohlsten und sollten im Frühling Mitte im Mai ins Freie wie einen Balkon, Veranda oder Terrasse gebracht werden. Weil die Fuchsie eine sehr empfindliche Pflanze ist, sollte diese auf jeden Fall vor starken Wind und Regen geschützt werden. Aufgrund ihres Wachstums im Sommer sollte die Fuchsie in dieser Zeit reichlich gedüngt und bewässert werden. Die Bewässerung sollte nur solange erfolgen, bis der Boden feucht ist. Das Gießen sollte wöchentlich mit Flüssigdünger erfolgen und zwar vom Frühjahr bis Herbst. Wenn während dem Umtopfen ein Langdünger zur Anwendung kommt, muss nach maximal drei Monaten die Fuchsie regelmäßig gedüngt werden. Die ideale Zeit um eine Fuchsie zu beschneiden ist der beginnende Frühsommer also Mai und Juni. Beim Zuschneiden muss darauf geachtet werden, dass auf jeden Fall drei Blätter übrig bleiben. Im Frühjahr muss eine Umtopfung / Umtopfen der Fuchsie(n) erfolgen, weil sich in dieser Zeit die Triebe bilden. Die Vermehrung einer Fuchsie geschieht durch Stecklinge sehr leicht und ist eine pflegeleichte Pflanze. von Andreas Krämer
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