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- Höhe 45 – 180cm - Breite 30 – 180cm - Temperatur 16 -24°C - Hell, aber keine direkte Sonne - Strauch
Die Gattung Hibiscus (zu deutsch Hibiskus) ist in warmtemperierten, subtropischen und tropischen Gebieten weltweit mit etwa 220 Arten verbreitet. Von Ein- und Zweijährigen über Stauden und Sträucher bis hin zu Bäumen sind nahezu alle Lebensformen vertreten. Eibisch ist mit seinem glänzenden Laub und den exotisch anmutenden, farbenprächtigen Trichterblüten ein reizvoller Blickfang in hellen Räumen. Die Blüten weisen verschieden Schattierungen von Rot, Orange, Gelb, Rosa und Weiß auf und können 15cm Breite erreichen. Sie sind kurzlebig, werden aber durch immer neue Blüten ersetzt. Die Hauptblütezeit fällt in den Sommer und Herbst, gesunde Pflanzen können vereinzelt auch noch zu anderen Zeiten blühen.
Beliebte Arten und Sorten: „Hibiscus rosa-sinensis ist die beliebteste Art. Der raschwüchsige, ursprünglich wohl in China beheimatete und heute in allen tropischen Ländern als Gartenpflanze verbreitete Strauch kann zu einer Höhe und einem Durchmesser von 180cm heranwachsen. Er besitzt dunkelgrüne ovale und gezähnte Blätter. Von Frühsommer bis Frühherbst erscheinen in großer Zahl kurzlebige Blüten von 13 – 15cm Breite. Die Art trägt scharlachrote, ungefüllte Blüten, bei den mannigfachen Zuchtsorten und Hybriden kann man zwischen Formen mit halbgefüllten und gefüllten Blüten in Rosa, Aprikose, Gelb, Orange und Weiß wählen. „Cooperi“ unterscheidet sich durch kleinere, karmesinrote Blüten sowie weiß und rötlich gemusterte Blätter von der Art. „Hibiscus schizopetalus“, ein bis zu 180cm hoher und ebenso breiter, aus dem tropischen Ostafrika stammender Strauch, bildet dünne gebogene Triebe, die eventuell abgestützt werden müssen. Die Blätter sind glänzend grün, und die an langen Stielen hängenden roten oder orangeroten Blüten besitzen überaus attraktive gefranste und nach hinten gebogene Kronblätter. Die Blüten, aus denen Staubblätter und Griffel weit heraushängen, erscheinen im Spätsommer.
Pflege: Eibisch liebt einen hellen Standort ohne direkte Sonne sowie Temperaturen von 16 – 24°C. Eine Unterlage aus feuchten Kieseln und regelmäßiges Besprühen sorgen für die nötige Luftfeuchtigkeit. Während der Wachstumsphase muss die Erde ständig feucht gehalten und alle zwei Wochen gedüngt werden.
Plazieren Sie den H. rosa-sinensis im Winter an einem Ort mit Temperaturen von mindestens 10°C. H. schizopetalus benötigt etwa mehr Wärme, nicht nur im Sommer, wo er auch an einen warmen und geschützten Platz im Freien gepflanzt werden kann, sondern auch im Winter. Mindesttemperaturen von 16°C werden seinen Ansprüchen gerecht. Gießen Sie nur soviel, dass das Substart nicht austrocknet. Topfen Sie den Roseneibisch jedes Jahr im zeitigen Frühjahr um. Ein starker Rückschnitt sorgt für große Blüten. Vermehrung: Im Frühling oder Sommer pflanzt man Stecklinge von Seitentrieben.
Schädlinge und Krankheiten: Blattläuse können die jungen Triebe, Blütenknospen und Blüten befallen. Auf Stängeln und Blättern hinterlassen Wollläuse ihre wollig- weißen Spuren. Ein zu trockenes Substart und kühle Nachttemperaturen bewirken, dass die Knospen abfallen. Eine Wachstumsstörung lässt die Blätter vergilben und dann vorzeitig abfallen. Unzureichend helle Standorte hemmen die Ausbildung der Blüten.
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