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Palme bekommt braune Blätter - Dattelpalme, Palmen

Es kann die verschiedensten Ursachen haben, warum eine Palme braune Blätter bekommt.

Falsches Gießen

Meistens wird sie zu viel gegossen.. Aus lauter Angst, dass die Pflanzen vertrocknen, werden sie zu viel gegossen. Der Wurzelballen steht im Wasser und das vertragen ...



die wenigsten Gewächse und Palmen, die in der Regel mit sehr wenig Wasser auskommen, überhaupt nicht. Palmen ertragen es eher, dass man sie mal vergisst zu gießen. Davon gehen die Wenigsten ein. Sie ertrinken viel häufiger. Vor allem stehendes Wasser in Übertöpfen ist gefährlich. Das vermeidet man, wenn man etwa 10  Minuten nach dem Gießen nachschaut, dass sich kein Wasser im Topf oder Untersetzer befindet. Ist es doch der Fall, muss es abgegossen werden. Wichtig bei der Pflanzenpflege ist also, nur mäßig zu gießen, zwar regelmäßig, aber nicht zu viel. Günstig sind Pflanzgefäße mit einem Wasserreservoir. Aus diesem können sich die Palmen bei Bedarf selbst bedienen, das ist praktisch.

Nährstoffmangel

Erst gelbe und später braune Blätter ...



an Palmen können auch ein Zeichen von Nährstoffmangel sein. Palmen stehen oft in recht kleinen Töpfen. Die Nährstoffe daraus sind meist schnell verbraucht. Man pflanzt sie dann in einen etwas größeren Topf und verwendet frisches Pflanzsubstrat. Wichtig ist eine Drainageschicht am Boden des Gefäßes, so dass das Wasser ungehindert ablaufen kann. Bei der Gelegenheit kann man alte, abgestorbene oder kaputte Wurzeln entfernen. Die Nährstoffe aus der frischen Erde sind auch nach sechs bis acht Wochen verbraucht. Dann kann man düngen. Im Handel gibt es entsprechende Dünger für Palmen. Exakt dosiert geben sie den Pflanzen Kraft zum prächtigen Gedeihen. Vorsicht, auch eine Überversorgung mit Nährstoffen kann zu braunen Blättern führen, vor allem bei Dattelpalmen.

Überwinterung

Besonders viele braune Blätter bekommen Palmen bei falscher Überwinterung. Oft stehen sie zu dunkel oder zu kalt. Meist werden sie zu viel gegossen. Die einzelnen Arten haben verschiedene Ansprüche bei der Überwinterung. Wenn man weiß, um welche Palme es sich handelt, sollte man sich gut informieren, welche Bedingungen bevorzugt werden. Der richtige Standort und das entsprechend dosierte Gießwasser bringen eine Palme unbeschadet über den Winter.

Zu geringe Luftfeuchtigkeit

Palmen lieben in der Regel eine hohe Luftfeuchtigkeit. Bei zu geringer Luftfeuchte stellen sich nicht nur braune Blätter ein, sondern auch Schädlinge wie Spinnmilben. Die sicherste Methode für die Pflanzen ist, sie regelmäßig mit Wasser zu besprühen. Man verwendet am besten Regenwasser, vor allem, wenn man sehr kalkhaltiges Wasser hat. Kalkflecken auf den Palmenwedeln sehen nicht schön aus und kalkhaltiges Wasser wird von vielen Pflanzen auch nicht gut vertragen. Ein Wassersprüher ist gut geeignet.

Zu dunkler Standort

Palmen lieben es in den meisten Fällen hell. Sie benötigen viel Licht. Im Winter sind die Lichtverhältnisse eher schlecht, vor allem, wenn die Palmen nicht direkt am Fenster stehen. Wegen ihrer Größe passen sie oft nicht auf den Fensterstock und müssen auf einen Platz weiter innen im Zimmer ausweichen. Dort ist es ihnen aber meist zu dunkel. Abhilfe schaffen kann man mit einer speziellen Pflanzenlampe. Auch andere Pflanzen freuen sich gerade im Winter über dieses zusätzliche Licht.



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