Palme Kumaron Tachycarpus Takil - Pflege-Anleitung

Die Trachycarpus takil ist eine Kumaon Hanfpalme. Ursprünglich stammt sie aus dem nordindischen Himalaja, wo sie an steilen Hängen umgeben von Rhododendron und Eichenwäldern wächst. Sie ist unserem Klima bestens angepasst, frosthart und daher auch zum Auspflanzen geeignet.

Kumaron Trachycarpus takil – Überwintern

Frostharte Palmen wie die Trachycarpus sind immergrüne Pflanzen, die auch bei Minusgraden mit Nährstoffen versorgt werden müssen, da sie ihr Blattwerk nicht abwerfen. Alle Palmen sind nur bedingt frosthart und sollten daher nie vollständig durchfrieren. Frostschäden können zu Blatt- und Wurzel-Beschädigungen führen, sodass die

Pflanze im schlimmsten Fall auch eingehen kann. Die Frostverträglichkeit hängt von der Art, der Größe und dem Alter der Pflanze ab. Direkt im Freiland ausgepflanzte Palmen sind besser vor Frost geschützt als Kübel-Pflanzen, da die Wurzeln im Erdreich nicht so schnell durchfrieren. Während lang anhaltender Kälte-Perioden schützt man die Palmen am besten mit Luftpolsterfolie. Der Wurzelbereich kann zusätzlich mit einer dicken Schicht Rindenmulch, Laub oder Stroh abgedeckt werden. Es kommt vor, dass Hanfpalmen wie die Kumaron Trachycarpus takil oder die Trachycarpus fortunei im Winter Wedel verlieren. Solange das Herz der Pflanze nicht beschädigt ist, besteht jedoch kein Grund zur Sorge. In diesem Fall wachsen die Palmen-Wedel im Frühjahr schnell wieder nach.

Trachycarpus – verschiedene Sorten

Die Trachycarpus latisectus ist eine seltene Palmenart. Sie stammt aus der indischen Region, ist bis zu minus neun Grad Celsius frosthart und erreicht eine Wuchshöhe von acht Metern.

Sie benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit, einen sonnigen Standort und ausreichend Nährstoffe. Eine zirka fünf Jahre alte Pflanze mit einer Stammhöhe von 16 Zentimetern kann man im Handel ab 25 Euro erwerben. Die Trachycarpus Princeps gibt es in verschiedenen Blattfärbungen, von silbern bis blau. Sie ist eine sehr robuste Palmenart, die sich auch zum Auspflanzen eignet. Eine dreijährige Pflanze mit einer Höhe von zehn Zentimetern kann man für zirka 35 Euro kaufen. Auch die Martianus ist eine selten gewordene Trachycarpus- Art und gehört zu den größten Palmen ihrer Gattung. Sie kann eine Wuchs-Höhe von 15 Metern erreichen, und bis zu 80 Blätter ausbilden. Wie andere Palmenarten, verträgt auch sie keinen kalkhaltigen Boden, sondern ein humoses, leicht saures Substrat. Außerdem bevorzugt sie eine hohe Luftfeuchtigkeit und ist bis zu minus zehn Grad frostresistent. Ein 60 Zentimeter großes Exemplar kann man im Handel für etwa 40 Euro erwerben.

Winterharte Palmenarten

Trachycarpus takil nainital ist eine Hanfpalme aus dem nordindischen Raum. Da sie ursprünglich in kühlen Regionen gedeiht, ist sie eine frosttolerante Art. Die Hanfpalme besitzt äußerst stabile Fächerwedel und kann eine Höhe bis zu 15 Meter erreichen. Im Sommer steht die Fächerpalme vorzugsweise ständig im Freien. Während der kalten Jahreszeit kann die Pflanze zusätzlich durch Folien vor Kälte und Nässe geschützt werden. Die Trachycarpus takil eignet sich für die Kultur im Garten, als Kübel- und Zimmerpflanze. Sie ist bis 18 Grad minus winterhart und kann mit einer Größe von 50 Zentimetern im Handel für zirka 40 Euro erworben werden.

Auch die Trachycarpus fortunei ist eine winterharte, robuste Hanfpalme, die keine besonderen Pflegeansprüche hat. Die chinesische Fächerpalme ist dem mitteleuropäischen Raum gut angepasst. Im Sommer wird die Palme bei warmen Temperaturen täglich gegossen, um das Jahreswachstum zu erreichen. Eine Fortunei kann man mit einer

Stammhöhe von 20 Zentimetern für zirka 18 Euro kaufen.

/>Winterschutz für Palmen

Winterharte Palmen vertragen oftmals Temperaturen bis zu minus 20 Grad. Und eignen sich daher auch zum Auspflanzen im Freiland. Besonders Fächerpalmen kommen mit Minusgraden gut zurecht. Sie überstehen den Winter mit einer dicken Schicht aus Laub oder Rindenmulch an der Baumscheibe unbeschadet. Die Yucca- Palme ist eine Zimmerpflanze, die während des Sommers auch im Freiland stehen kann, im Winter jedoch Temperaturen von fünf bis zehn Grad benötigt. Aus diesem Grund überwintert die Yuccapalme idealerweise in kühlen und geschützten Räumen. Die Washigtonia, Trachy und Nadelpalmen vertragen bis zu zehn Grad minus. Wird der Pflanzkübel mit Luftpolsterfolie isoliert, können diese Palmenarten auch im Freien überwintern. Allerdings vertragen diese Arten keine dauerhafte Kälte und sollten bei lang anhaltenden Minusgraden vorsichtshalber in kalten Räumen überwintern. Während der Winterzeit werden Palmen sehr sparsam gegossen, damit die isolierende Luft im Wurzelbereich erhalten bleibt.

Palmen- Pflege

Die Pflege verschiedener Palmen ist von Art zu Art unterschiedlich. Sie richtet sich nach dem Ursprung einer Pflanze. Palmen gedeihen am besten, wenn sie ihren ursprünglichen Umweltbedingungen angepasst sind. Daher sollte man sich beim Kauf einer Palmenpflanze genau über die Art und Herkunft informieren. Zur Palmenpflege gehört auch das Gießen. . Als Gießwasser wird grundsätzlich kalkfreies, abgestandenes Wasser oder Regenwasser verwendet. Zur Förderung eines gesunden Wuchses können sämtliche Palmensorten gelegentlich mit Algensaft besprüht werden. Dabei wird das Algensubstrat auf die Unterseite der Blätter gesprüht. Algensaft verfügt über wichtige Spurenelemente, die somit über die Blätter aufgenommen werden.

Palmen düngen

Palmen in Kübeln werden immer in der Vegetationsperiode gedüngt. Es gibt spezielle Palmendünger, Blatt- und Grünpflanzendünger. Alle drei Düngerarten eignen sich gleichermaßen gut für eine optimale Nährstoffversorgung von Zwergpalmen, Fächerpalmen, Mazari Palmen, Hanfpalmen, Yuccapalmen, Bananenbäumen und Palmfarnen. Zu den häufigsten Pflegefehlern zählt der neben dem Übergießen auch das Überdüngen. Darum ist es wichtig, die Düngung genau nach Herstellerangaben durchzuführen.

So kommt die Trachycarpus princeps gut durch den Winter

Die Trachycarpus princeps gehört zu winterharten Palmenarten und kann, sofern es keine Jungpflanze mehr ist, in der kalten Jahreszeit draußen überwintern. Temperaturen bis Minus 15 Grad Celsius sind für die beliebteste Palmenart unter den Hanfpalmen kein Problem. Trotzdem kann diese Aussage nur auf Basis sehr weniger Erfahrungen getroffen werden, da erst sehr wenige Exemplare der Trachycarpus princeps draußen überwintert haben. Eine Maßnahme ist, wie bei andere Hanfpalmen, beim Überwintern der Trachycarpus princeps zu berücksichtigen, nämlich, dass sie nicht als Jungpflanze im Winter draußen bleiben darf, sondern eine trockene, helle Umgebung von mindestens 10 Grad Celsius benötigt. Wer seine Trachycarpus princeps bereits draußen eingepflanzt hat und sie gut durch den Winter bekommen möchte, sollte um den Stamm auf der Erde Laub oder Mulch verteilen.

Wo bekommt man eine Trachycarpus princeps und was kostet diese Hanfpalme?

Die Samen oder auch Pflanzen bekommt man in spezialisierten Onlineshops oder bei Züchtern vor Ort. Um die 60 Euro kostet eine Trachycarpus princeps, die eine Stammhöhe von fünf bis acht Zentimetern hat. Neben palmenvater.de und ebay gibt es fast keine Anbieter bzw. Onlineshops, sodass der Kauf einer Trachycarpus princeps schon mal zu einer größeren Rechercheaktion werden kann. In einigen Expertenforen für exotische Pflanzen, wie zum Beispiel auf exoten-forum.de kann man sich mit anderen Fans der Trachycarpus princeps austauschen und dort auch Hinweise zum Kauf von Trachycarpus princeps oder deren Samen bekommen. Eine weitere Adresse im Netz ist auch palmenversand.de. Dort kann man ein Exemplar der Trachycarpus princeps erwerben. Dieses Exemplar der seltenen Hanfpalme hat eine Stammhöhe von zwei bis drei Zentimetern und kostet rund 20 Euro.