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Palmfarn, Sagopalme (Cycas revoluta) - Pflege

Der Palmfarn, oder Sagopalme ist ein Relikt aus der Urzeit, als noch die Dinosaurier die Erde bevölkert haben. Zu dieser Zeit gab es zahlreiche Arten dieser Pflanze, heute ist jedoch nur noch Cycas revoluta käuflich zu erwerben. Der Palmfarn, in seinem Wuchs einer Palme ähnlich, ...



hat nichts mit der Gattung der Palmen gemeinsam. Sein Wuchs ist sehr langsam. In ihrer Pflege ist die Pflanze recht anspruchslos, was die Kultivierung für den Zimmergärtner relativ einfach macht.

Der Standort sollte hell sein, direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch gemieden werden. Im Sommer kann die Pflanze getrost auf einen hellen, luftigen Platz auf der Terrasse, oder auf dem Balkon gestellt werden. Regelmäßige Wassergaben sind von Nöten, Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Im Winter sinkt der Wasserbedarf, hier sollte man nur darauf achten, dass der Wurzelballen nicht gänzlich austrocknet. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist erwünscht. Im Sommer sollte man die Pflanze immer wieder mal mit dem Handsprüher - mit abgestandenem und kalkarmem Wasser - besprüht ...



werden. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist insbesondere im Frühjahr zu Beginn der Wachstumsphase (Neuaustrieb) sehr wichtig.

Der Nährstoffbedarf ist aufgrund des langsamen Wachstums und des geringen Wasserbedarf ebenfalls sehr gering. Am besten düngt man Cycas revoluta mit Kuhdung, das im Wasser aufgelöst wird. Davon verträgt die Pflanze häufig eine kleine Gabe. Wer Flüssigdünger verwendet, sollte auf eine besonders schwache Dosierung achten. Falls handelsübliche Blumendünger zur Anwendung kommen, sollte man diese nur in einer 0,05%-iger Lösung verabreichen. Für das Umtopfen eignet sich der Zeitraum im Frühling, noch vor dem Austrieb, oder der Sommer. Wichtig ist hierbei, dass die Pflanzen in einen nicht zu großen Pflanztopf umgetopft werden. Der Palmfarn benötigt eine sandig-lehmige Erde, aber auch Einheitserde, die mit Sand vermischt wurde, ist geeignet.

Die Vermehrung ist zwar durch reife Samen möglich, doch Erfolg kann nicht versprochen werden. Die Vermehrung gestaltet sich für den Zimmergärtner äußerst schwierig. Wer es jedoch doch versuchen möchte, kann versuchen, reife Samen zu bekommen. Ausgesät wird im Warmhaus, wobei auf eine Bodentemperatur von 25-30 Grad Celsius unbedingt geachtet werden muss. Cycas revoluta zählt zu den robusten Pflanzen. Schädlinge sind nur bei zu trockener und zu warmer Überwinterung zu erwarten. Hier kommen Wollläuse in Frage, die an kleinen, wattebauschähnlichen Gebilden an den Wedeln zu erkennen sind. Diese wird man mit einer Seifen-Spiritus-Lösung leicht los. Anschließend sollte man die Blätter mit klaren, kalkarmen Wasser reinigen.



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