Bewässerung im Garten - Möglichkeiten und Kosten

Der heimische Garten will gehegt und gepflegt sein. Das bedeutet unter anderem auch, dass die Bäume und Sträucher, die Blütenpflanzen sowie auch der Rasen in regelmäßigen Abständen gedüngt, aber auch mit Wasser versorgt werden müssen.

Denn nur auf diese Weise kann man sicher sein, dauerhaft Freude an der heimischen Botanik zu haben.

Freilich: wenn die Außenanlagen tagaus, tagein unter Zuhilfenahme der Gießkanne mit kostbarem Nass bewässert werden müssen, so kann dies in der Tat sehr zeitraubend und nervenaufreibend sein. Vor dem Hintergrund, mehr Freizeit im Garten

genießen zu können, ist also dringender Handlungsbedarf gefragt. Schließlich will man die Früchte der Arbeit in aller Ruhe genießen und ganz nach Lust und Laune im Liegestuhl die Seele baumeln lassen.

Nicht umsonst wird das grüne Idyll vielerorts als die Wohlfühl-Oase bezeichnet. In jedem Fall sind die Möglichkeiten, die Pflanzen im Garten optimal mit Wasser zu versorgen, durchaus unterschiedlich.

Arten der Bewässerung

So ist in diesem Zusammenhang unter anderem die so genannte Tropfbewässerung bzw. auch die Unterflurbewässerung zu nennen. Sie ist perfekt dazu geeignet, um beispielsweise Randbepflanzungen, Rasenflächen oder auch Hecken et cetera kontinuierlich mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Dabei wird das Wasser direkt dort eingesetzt, wo es auch tatsächlich gebraucht wird. Wasserverschwendung war gestern. Heute hingegen ist der vorausschauende Umgang mit den natürlichen Ressourcen gefragt. Entsprechende Bewässerungssysteme sind - je nach Größe des zu versorgenden Areals - bereits ab 150 Euro erhältlich.

Zu berücksichtigen ist diesbezüglich jedoch, dass auf der preislichen Skala nach oben hin
keine Grenzen gesetzt sind.

Ein ganz besonderer Luxus für das heimische Grünparadies sind auch die modernen Versenkregner. Diese werden an unterirdische Rohrleitungen angeschlossen und mit spezieller Elektro-Magnettechnik ausgestattet. Im Zuge dessen kann sogar die Intensität, die Zeit sowie die Dauer der Bewässerung ganz nach Wunsch und Bedarf eingestellt werden.

Freilich ist die Installation mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, aber die Mühe lohnt sich. Denn Hobbybotaniker und Gartenbesitzer können fortan sicher sein, nie wieder lästiges Gießen mit veralteten Bewässerungssystemen, zum Beispiel einer Gießkanne in Kauf nehmen zu müssen.

Die Blumen und Sträucher im Garten wachsen also wie von selbst. Das Besondere an den modernen Versenkregnern ist, dass sie zur jeweils im Steuerungssystem eingegebenen Tages- oder Nachtzeit wie von Zauberhand aus dem Erdreich hochfahren und sodann das Wasser gleichmäßig und, ähnlich einem Regenschauer, über den zu bewässernden Pflanzen verteilen.  Luxus pur für anspruchsvolle Pflanzen und Gewächse.

Selbstverständlich ist außerdem auch während der Urlaubszeit stets für eine zuverlässige Beregnung gesorgt. Entsprechende Bewässerungssysteme für kleine Flächen schlagen mit etwa 150 Euro zu Buche, für größere Bereiche müssen Investitionen von bis zu 900 Euro veranschlagt werden.

Innovativ, zuverlässig und kostengünstig sind des Weiteren auch moderne Nebelsysteme. Sie sind die perfekten Wasserlieferanten, wenn es darum geht, das kostbare, flüssige Gut tröpfchenartig zu verteilen. Besonders wichtig ist diese Form der Wasserversorgung für sensible, anfällige Pflanzen oder für druckempfindliches Obst und Gemüse.

Im Zuge der Wasservernebelung wird noch dazu schlicht und einfach die Umgebungsluft mit einer beliebig einstellbaren Feuchtigkeitsmenge angereichert und über einen bestimmten Zeitraum hinweg konstant behalten.

Bei dieser Wasserversorgung handelt es sich um ein zeitgemäßes System, um zum Beispiel auch

für ein angenehmeres Raumklima zu sorgen. Die Preisspanne hierfür beträgt circa 400 bis 1.500 Euro.