Blumenpflege - Pflegebedarf von Blumen im Garten

Ein Spaziergang durch die Siedlung erweist sich oft als buntes Abenteuer. Neidisch schauen wir in die Gärten fremder Leute, wo die Rosen kein Sternrusstau, und kein Mehltau haben, wo die Schmuckkörbchen in bunter Pracht sich zeigen, und wo es in allen Farben, was die Natur zu bieten hat, blüht.

Da fragt man sich oft, wie andere das wohl machen, dass es bei ihnen so üppig blüht und die Pflanzen vor Gesundheit nur so strotzen. Die Antwort auf diese Frage ist eigentlich leicht. Mit der richtigen

Pflege und der nötigen Zuwendung bleiben Pflanzen gesund und belohnen unsere Mühe mit einer Blütenpracht, die ihresgleichen sucht. Blumen im Garten haben einen gewissen Bedarf an Pflege. Allerdings nicht jede Pflanze und Blume benötigt in denselben Abständen Dünger, oder Wasser. Damit es auch in Ihrem Garten grünt und blüht, möchten wir Ihnen an dieser Stelle einige Tipps zur Blumenpflege geben.

- Lockere Erde
Lockere Erde lässt Feuchtigkeit, wie Gieß- und Regenwasser besser versickern. Das Ergebnis ist, dass die Pflanzen tiefgründig ausreichend Wasser bekommen. So wird auch die Nährstoffaufnahme von Dünger z.B. besser unterstützt. Deshalb lohnt es sich alle paar Wochen die Erde in den Beeten mit einer Hacke, oder Harke etwas aufzulockern. Bei dieser Gelegenheit kann man auch etwas organischen Dünger mit in die Erde einarbeiten. Wurde Dünger in die Erde eingearbeitet, sollte man auf das anschließende Gießen nicht
vergessen.

- Blumenpflege auf hohem Niveau - Dünger
Die meisten Pflanzen haben einen relativ hohen Nährstoffbedarf. Es ist nicht zwingend notwendig, für Rosen speziellen Rosendünger zu verwenden. Qualitativ hochwertiger, organischer Dünger, wie z.B. Kompost, oder Hornmehl eignen sich hervorragend als Universaldünger, auch bei Rosen. Beim Düngen sollte man darauf achten, dass man diese nicht gerade an einem heißen, sonnigen Tag macht. Ein bewölkter Tag eignet sich besser, so sinkt die Verbrennungsgefahr auf ein absolutes Minimum. Ist kein Regen in den nächsten Stunden zu erwarten, so sollte man anschließend die gedüngte Fläche kräftig wässern.

- Schnitt vom Verblühtem
Das regelmäßige Entfernen vom Verblühten ist nicht nur dazu da, Samenbildung zu vermeiden. Der Schnitt regt die Pflanzen an, sich weiter zu verzweigen und neue Knospen zu bilden. Während bei vielen Pflanzen die Schnittstelle keine besondere Rolle spielt, sollte man bei Rosen darauf achten, dass die verblühten Blüten direkt unterhalb des ersten 5-Gliedrigen Blattes abschneidet. Wer auf leuchtend schöne Hagebutten im Garten nicht verzichten möchte, kann den Schnitt bei Einmalblühenden Rosen auch sein lassen.

- Pflege von Pflanzen mit geringem Nährstoffbedarf
Viele Steingartenpflanzen, und Pflanzen mit fleischigen Blättern benötigen nur wenig Pflege. Dünger wird oft gar nicht, oder nur einmal im Jahr in kleinen Mengen benötigt, das Wasser, was als Regen kommt, reicht oft auch aus, um den Wasserbedarf der Pflanzen zu decken. Damit man keine, oder nur wenige Pflegefehler eingeht, sollte man darauf achten, Pflanzen, die das gleiche, oder ähnliche Pflegebedürfnis haben, zusammen in ein Beet zu pflanzen.

- Blumenpflege im Winter - Winterschutz
Spätestens im Dezember sollte man den Garten auf den

kommenden, kalten Winter vorbereiten. Verblühte Stauden auf etwa 30cm über dem Boden zurückschneiden, Rosen etwa 15-20cm hoch anhäufeln. Der Strauchschnitt kann in den meisten Fällen bis zum Frühjahr warten. Nach der ersten Blüte lohnt sich der Schnitt besser, als im Herbst. Empfindliche Pflanzen sollten zudem eine dicke Decke aus trockenem Laub, Tannenzweigen, oder Rindenmulch erhalten. Diese dicke Schicht schützt die Erde vor Frost, aber auch vor Austrocknung.